Was wurde eigentlich aus…?

23. Juli 2010 - 19:52 Uhr

Heute: Art Garfunkel

Nach dem Bruch mit Paul Simon im Jahre 1970 wurde es still um den Ausnahmekünstler der 60er Jahre. Heute ist er zeitgemäß als DJ unterwegs. Dabei beeindruckt er mit seinem Enthusiasmus und der ausgeprägten Freude, mit der er ans Werk geht.

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Ey, das war so geil…

24. Juni 2010 - 20:02 Uhr

Nur um den neuen Vuvuzela-Button auf Youtube zu testen, habe ich gerade nach Bienen-Videos gesucht. Der Titel “Bienen-Attacke” klang vielversprechend, stellte sich aber im Nachhinein als Farce heraus. Vermutlich sollte ein ähnlicher Hit produziert werden wie “Wo bist du mein Sonnenlicht” vor ein paar Jahren. Doch dann kam die Biene. Man höre selber.

Talent klingt anders. Ich empfehle, dieses Video direkt bei youtube zu sehen und den Vuvuzela-Button (kleiner Fußball am unteren Rand des Videos) sofort nach Start des Videos zu aktivieren, so dass man den Gesang nicht mehr hören kann.

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Buntes Speibsackerl

11. Juni 2010 - 18:08 Uhr

Die Österreicher nennen die beliebte Kotztüte aus dem Flugzeug Speibsackerl. Das begeistert mich fast noch mehr als der eigentliche Grund dieses Artikels, nämlich das folgende Bild

kotztuete

Ich weiß nicht, ob ich auf meinem vorletzten Flug die Kotztüte (so der deutsche Fachausdruck) überhaupt angeguckt habe. Dieses Mal war mir langweilig im Flugzeug, weil ich vergessen hatte, mir eine Zeitschrift mitzunehmen. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als die Speisekarte, das Bordmagazin (mit Victoria aus der Model WG!!!) und die Kotztüte zu betrachten. Eine Stunde lang. Und es hat sich gelohnt. Im Nachinein habe ich herausgefunden, dass das Sammeln von Air Sickness Bags durchaus ein anerkanntes Hobby ist. Es gibt verschiedenste Formen und Farben. Sogar von durchsichtigen Tüten habe ich gelesen. Ich frage mich, ob das aus Designgründen oder aus Faulheit realisiert wurde. Festzuhalten ist, dass die Ernsthaftigkeit der aufgedruckten Sprüche von Fernost bis nach Europa eher abnimmt (siehe Bild). Eine aktuelle Übersicht über internationale Sammler und deren Bestände findet man auf http://www.airsicknessbags.de.

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Er gab uns 39!

11. Juni 2010 - 01:53 Uhr

Hierzulande ärgert man sich oft über schlecht übersetzte Fernsehserien, die eigentlich aus dem Englischen kommen und bei denen durch die Übersetzung ins Deutsche der Witz oder die eigentliche Aussage verloren geht. Nun weiß man: Manchmal ist die Übersetzung viel lustiger als das Original.

Im Januar diesen Jahres wurde Michael Jackson posthum der St. Georg-Orden des Sempernballs in Dresden verliehen. Entgegengenommen wurde die Auszeichnung durch die Schwester des Verstorbenen, LaToya Jackson. Diese ist nicht gerade bekannt für tiefgründige Reden. Sie hielt eine Ansprache, die die Gutherzigkeit ihres Bruders hervorheben sollte. Trotz relativ banaler Aussagen ist es ein mehr oder weniger emotionaler Moment gewesen, den der Übersetzer des Mitteldeutschen Rundfunk allerdings irgendwie verpasst hat. Filtert man die übersetzten Satzanfänge heraus und setzt sie zusammen, erhält man folgende Ansprache:

Wie, wie reizend… wie reizend. Wie schön. Ich muss sagen, es ist wirklich eine Ehre hier zu sein. Ich möchte das Reizende akzeptieren… aus Dresden. Ich weiß nicht, ob, ob Michael das gewusst hat, zu wissen. Er gab uns 39. Er gab sein Herz für die Menschen. Die Leute tanzten bei ihm. Und oftmals blieben sie noch bis zum nächsten Tag. Er freut sich, dass er so viel den Menschen hat geben können. Und seine Charity von der er so viel gegeben hat. Er hatte ein großes Herz und das hat er den Menschen gegeben. Es zeigt die Güte. Sein Herz war so groß. Er dachte alles. Meine Mutter, mein Bruder. Auch in anderen verschiedenen Ländern. Meine Mutter würde schreien,  mein Bruder würde schreien. Meine Schwes … Lass uns dafür etwas tun. Er würde sagen, machen wir eine Spende. Und wir sollten den Kindern helfen. Kindern, die Liebe brauchen. Und das in einem jungen, einem sehr jungen Alter. Zu spielen, so sich mit ihnen hinsetzen. Und er würde sagen: “Und ihr könnt noch jünger werden, ihr könnt jünger bleiben. Kommt herein, seid mit mir eine Familie.” Das würde er sagen. Ich danke wirklich allen von ihnen… in seinem Namen. Sein Lächeln das ist mit uns hier. Ich danke ihnen so sehr. Ich.. es ist wunderbar. Dankeschön.

Klar wird, dass professionelle Übersetzer mehr können sollten, als nur jeden dritten Satzanfang zu übersetzen. Die Übersetzung der Ansprache hätte vemutlich Günther Oettinger besser hinbekommen. Der ist, was die englische Sprache angeht, bekanntlich “heavy on wire”.

Die eigentliche Botschaft von LaToya Jackson ist dem Video unten zu entnehmen.

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Massenweise Dateiendungen ändern

1. Juni 2010 - 14:52 Uhr

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich bei MobileMe und auch bei anderen Portalen im Internet nicht ohne weiteres Bilder hochladen kann. Ich komme bis zu dem Upload-Dialog, kann dort auf meinen Bilder-Ordner zugreifen, doch der wird als leer angezeigt. Nun ist die Lösung ganz einfach. Meine Kamera speichert die Dateiendung JPG in Großbuchstaben. Ändere ich manuell die Endung von groß in klein, werden die Fotos auch über den Upload-Dialog erkannt. Witzigerweise ein Problem, was anscheinend nur bei Linux-Systemen existiert.
Nun hatte ich keine Lust bei 90 Bildern die Dateiendung zu ändern und entschloss mich zur Programmierung eines kleinen Tools, dass diese Änderung für mich übernimmt. Das Ergebnis ist zwar nicht sonderlich hübsch, aber es funktioniert.

Bildschirmfoto-Dateiendungen ändern

Über “Durchsuchen” kommt man zu einem Dateidialog, der nur Ordner anzeigt. Damit kann man den Ordner auswählen, der die Bilder (funktioniert natürlich auch mit jeder anderen Dateiart) enthält. Das Programm iteriert durch alle Dateien des Ordners und ändert die Endung in jene, die man in das untere Textfeld eingegeben hat. Da dies tatsächlich für alle Dateien im Ordner gilt, sollte man sicherstellen, dass sich keine anderen Dateien in dem Ordner befinden. Es ist zum Beispiel leicht möglich, dass in einem Ordner mit Bildern auch Videos enthalten sind, die mit der Kamera aufgenommen wurden.

Download Quelltext / Ausführbare jar-Datei

Nachtrag:

Ich freue mich über aufmerksame Leser. Der Leser des Monats, Sebastian, hat für die Bourne-Again-Shell (Bash) unter Unix folgendes Kommando herausgefunden, dass das obige Programm vollständig substituiert:

for f in *.JPG; do mv ./”$f” “${f%JPG}jpg”;

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