Archiv für Mai 2010


Die Matrix

21. Mai 2010 - 16:49 Uhr

Es ist Zeit, dass ihr die Wahrheit erfahrt. Die Matrix gibt es wirklich. Wer den Film kennt, weiß was ich meine. Die echte Matrix simuliert allerdings nicht die vollständige Umgebung eines Individuums, sondern nur die Spielfilme, die aus Hollywood kommen. Ihr denkt, ihr habt den echten Sherlock Holmes Film gesehen? Falsch. Im echten Sherlock Holmes spielt nicht mal Robert Downey Jr. mit. Und das Cover des Films sieht auch ganz anders aus. Nämlich so.

sherlock_holmes
Quelle: imdb.com

Ja, das sieht auch gleich viel authentischer aus. Der treue Leser denkt jetzt, ich hätte da irgendwie zu viel am Grafikprogramm herumgespielt. Stimmt aber nicht. Das ist eine ernstzunehmende Verfilmung der Abenteuer des englischen Detektivs. Verantwortlich für das Werk ist die allseits bekannte Produktionsfirma “The Asylum”, die unter Anderem auch schon für “Mega Shark vs. Giant Octopus” verantwortlich war. Ich berichtete darüber.

Leider habe ich diese “Interpretation” von Sherlock Holmes noch nicht gesehen, daher interessiert mich, was die Leser von imdb.com darüber schreiben. Ein paar Impressionen:

“The miscasting of Ben Syder [...] in the role of such an iconic and beloved British literary figure as Sherlock Holmes, is the mistake of monstrous proportions that murders this film. [...].I can only assume that his mum is the director and that’s how he got the job.”
– Aviva auf imdb.com (Link zur Rezension) –

“I never understood where the brother got the money to build the sea monster, or if he built his robot girlfriend. Instead of spending all the budget on special effects that didn’t add much to the movie as a whole, they should have invested more in the staging.”
- bogigal auf imdb.com (Link zur Rezension) -

“Bad cast, silly plot, poor script and a complete waste of time.”
– kjruk auf imdb.com (Link zur Rezension) -

Okay, zugegebenermaßen sind dort auch gute Rezensionen zu finden. Bei genauerem Durchlesen erscheinen die jedoch eher ironisch gemeint. Die Produktionsfirma hat natürlich noch viele andere Streifen am Start. So zum Beispiel Paranormal Entity, 100 Million BC, The Day The Earth Stopped, Transmorphers und Frankenstein Reborn. Die Ähnlichkeiten der Titel zu denen anderer größerer Hollywood-Produktionen ist sicher nur Zufall.
Natürlich habe ich mir, als Freund des C-Movies, vorgenommen alle diese Filme zu sehen. Sobald ich das getan habe, werde ich hier ausführlich darüber berichten.

Kommentieren » | Film

Zuviel E.T. geguckt

19. Mai 2010 - 12:30 Uhr

Eigentlich wollte ich nur herausfinden, wie ich Google Earth dazu bringe mir Fahrradrouten zu berechnen. Standardmäßig ist hier die Routenberechnung für PKW eingestellt. Ich suche also nach “google earth auf fahrrad umstellen” bei Google. Der unfassbar intelligente Google-Algorithmus grenzt die treffenden Suchergebnisse auf läppische 455.000 Hits ein. Darunter “Mike’s Flying Bike for Google Earth” im Google Earth Blog, den man sowieso mal ab und zu ansteuern sollte. Ist nämlich toll.
Der Mike hat eine samtweiche, gewöhnungsbedürftige Stimme und erklärt, wie er anhand eines kleinen Geräts den Flugsimulator in Google Earth (erreichbar durch Strg + Alt +A, integriert seit Version 5) steuert. Spätestens nachdem die Kamera auf sein drahtiges Vehikel gerichtet wird, muss jeder an E.T. denken. Und ab da wird Mike mit seiner samtweichen Stimme irgendwie gruselig. Schaut selbst.

Mein eigentliches Ziel habe ich leider nicht erreichen können. Google Earth zeigt weiterhin Routen an, die nur für Autos geeignet sind. Bei meiner Suche bin ich aber über die Seite www.gps-tour.info gestolpert. Dort tauschen Nutzer GPS-Daten von Fahrradtouren. Diese Daten kann man sich in jedem erdenklichen Format herunterladen. Die Touren lassen sich nach vielen Kriterien sortieren, so dass man schnell etwas Passendes findet.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

Sie erreichen nun: Die dunkle Seite!

18. Mai 2010 - 06:54 Uhr

Zum Thema Navigationsgeräte habe ich noch ein nettes Viral gefunden. Tomtom bietet jetzt Soundspuren mit den Star Wars-Stimmen für seine Geräte an. Besonders spektakulär ist dabei sicher Darth Vader. Aber auch Yoda (“Dein Ziel erreicht, du hast”) und C-3PO dürften sich als navigationskompatibel erweisen. Richtige Geeks bestellen sich die R2D2-Stimme (obgleich ich bezweifele, dass es die geben wird).

Als Vorgeschmack hier das Video mit dem Studioaufnahmen mit Lord Vader:

Super fände ich auch eine Wookiee-Stimme. Die sprechen ja bekanntlich Shyriiwook.

Shyriiwook (also called Wookiee Speak, or contracted as “Wookieespeak” in the Extended Universe, and video games) is the native language of the Wookiee race. The language consists of animalistic roars and growls.[7] Although it can be understood by members of other species, it is extremely difficult for those with non-Wookiee physiology to speak. [...]
(gefunden im englischen Wikipedia)

Die Navigationsanweisungen von hier bis zur nächsten Tanke kann man sich vorstellen, wenn man dieses Video gesehen hat. Das Experiment sollte man nur wagen, wenn man ein Navigationgerät besitzt, was in der Lage ist, den Weg auch visuell darzustellen. Sonst könnte es in fremden Gebieten eventuell zu Problemen kommen.
Letztens habe ich mich noch mit jemandem drüber unterhalten, dass auch manche Leute klingonisch sprechen. Ob es dafür auch schon Navi-Tonspuren gibt?

Kommentieren » | Spaß und Ernst

Portal für lau!

17. Mai 2010 - 16:08 Uhr

Vor einigen Monaten hatte ich hier über das Computerspiel “Portal” der Firma Valve berichtet. Hier sei nur kurz angemerkt, dass das Spiel für Windows und Mac (grrrrr) noch bis zum 24.5.2010 auf der Valve-Seite kostenlos zum Download bereitsteht. Notwendig ist dazu eine Registrierung bei Valve, sowie der Download des kostenlosen Valve-Clients. Dieser funktioniert ebenfalls nur unter Windows und Mac (mit Wine ist nichts zu machen, habe ich getestet).
valve_portal

via Stadt-Bremerhaven.de

Kommentieren » | Computer

Darf’s ein bisschen mehr sein?

17. Mai 2010 - 13:50 Uhr

Ob schuldig hin oder her: Seit Kachelmann in U-Haft sitzt, ist das Wetter irgendwie schlecht. Ich glaube nicht, dass es einen direkten Zusammenhang gibt, aber irgendwie fällt es ja doch auf. Nun bin ich Optimist, was die Wetterlage angeht und erwarte in den nächsten Tagen, unabhängig aller bestehenden Prognosen, Sonnenschein und tropische Hitze. Und dann ist es auch wieder Zeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Zum Beispiel Navigation. Inspiriert von zwei gestern gesichteten Sonnenstrahlen möchte ich mein Fahrrad wieder aufmöbeln und plane derzeit Touren durch die Region Hannover. Damit alles ein wenig techniklastiger wird, überlege ich, ob ich mir ein GPS-Gerät zulege. Damit fallen etwa 1000 Entscheidungen an, was das Gerät können soll oder nicht.
Mein Traumgerät kann Karten von OpenStreetMap importieren, darstellen und anhand derer navigieren. Weiterhin loggt es ordentlich Wegpunkte und kann diese dann als kmz-Datei exportieren, so dass ich mir meine Touren dann in Google Earth ansehen kann. Lange Laufzeit des Akkus oder der Batterien ist ebenfalls erwünscht.
Als ich mich eben ein bisschen bei Amazon umtrieb, um mich über Funktionalität und Preisgefüge zu informieren, sind mir zwei Dinge aufgefallen.

Ich lese mir immer die schlechten Kundenbewertungen durch. Zum einen lernt man dadurch meiner Meinung nach mehr über einen Artikel, als wenn man sich die euphoriegeschwängerten Beurteilungen jener Leute durchliest, die ihr Produkt nicht mal ausgepackt haben und schon ihre Begeisterung ins Internet hämmern. Zum anderen kann man sicher sein, dass es keine Bewertung ist, die der Hersteller eines Produktes vielleicht selber reingestellt hat. Auffällig ist dabei immer wieder, dass die meisten Leute, die eine suboptimale Bewertung abgeben auch gleichzeitig auf ein besseres Produkt verweisen. Folgt man dieser Empfehlung stößt man auf das nächstbessere Produkt, jedoch das gleiche Phänomen. Irgendwann landet man bei dem Produkt, auf das alle begeistert verweisen. Und dort steht als schlechte Rezension, dass der Rezensionist sich lieber ein günstigeres Gerät gekauft hätte. Will sagen: Erfahrungshalber sollte man fremde Bewertungen nicht zu großen Anteilen in die eigene Kaufentscheidung fallen lassen. Die sind nämlich ganz schön verwirrend.

Als zweites, und ich bin mir nach wie vor unsicher, ob das ein Fehler oder eine neue EU-Verordnung ist, ist die Angabe des Gewicht / Preis-Verhältnisses bei Garmin-Navigationsgeräten. Man kennt diese Angabe aus Supermärkten, wo die Preise für Lebensmittel auf 100 Gramm zurückgerechnet werden, damit der Verbraucher besser die Preise vergleichen kann. So sieht er, dass die 200 Gramm-Packung Wurst des Herstellers A auf den ersten Blick zwar teurer erscheint als die 150 Gramm-Packung Wurst des Herstellers B. Beim Betrachten des 100 Gramm-Preises wird dann aber klar, dass Hersteller B eigentlich günstiger ist.
Bei Lebensmitteln kann ich das irgendwie auch verstehen. Man will viel Wurst fürs Geld. Bei Elektronikartikeln ist mir aber nicht ganz klar, was diese Angabe bringen soll. Ich habe gleich mal zwei Screenshots gemacht. Verwundern tut auch, dass die Angabe dann auch nicht mal einheitlich in Gramm gemacht wird (war im deutschen Amazon unterwegs) sondern auch noch die Angabe in Unzen (oz).

hundertgrammpreis
ozpreis

Ich habe nicht alle Geräte geprüft. Die beiden Screenshots kommen aus der Garmin eTrex Serie (Modell H und Legend). Vielleicht gehe ich anhand dieser Information in ein Geschäft und lasse mich dann dort gezielt über eins der beiden Geräte beraten. Wenn der Verkäufer dann fertig ist, wiege ich das Gerät in der Hand und frage, ob ich denn gewichtstechnisch auch etwas mehr für das Geld bekommen würde. Immerhin seien das ja stolze 113,94 Euro auf 100 Gramm. Sind da vielleicht 150 Gramm drin? Auf das Gesicht des Verkäufers freue ich mich schon.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

« Ältere Einträge