Lokale Helden muss man unterstützen. Gestern ist die großartige Band Double U See im schönen Celtic Inn zu Burgdorf aufgetreten. Ein gelungenes Heimspiel in zwei Akten. Dank hochmodernster Digitalausrüstung konnte ich diverse Momente festhalten. Daher nicht lang schnacken, raus mit den Ergebnissen. Ein kleines Potpourri aus Fotos, gefolgt von einem Video mit einem meiner Lieblingssongs.
Ich sage immer: Hauptsache der Quelltext ist gut kommentiert. Dann weiß man nämlich auch noch ein paar Tage später, was man an der Stelle machen wollte, oder wo man genau stehengeblieben ist. Was ich mir bei dem untenstehenden Kommentar gedacht habe, wusste ich zum Glück auch noch (Ein Klick aufs Bild hilft beim Lesen). Für die Zukunft habe ich mir aber vorgenommen, etwas präziser zu sein.
Kann jemand mit Wissen glänzen, was das für ein Filmzitat ist?
In den kommenden Wochen wird es hier etwas ruhiger sein. Für Postings habe ich aufgrund meiner Diplomarbeit nicht so viel Zeit. Derzeit lese ich gerade ein Buch über BPMN 2.0, ein Standard zur Geschäftsprozessmodellierung. Solche Notationen gibt es ja bekanntermaßen wie Sand am Meer. Das Problem all dieser Notationen ist nach meiner Ansicht, dass sie entweder vollkommen überladen an Symbolik sind, so dass niemand mehr einen dargestellten Ablauf versteht – standardisiert hin oder her – oder dass sie zu wenig Möglichkeiten bieten und es dementsprechend unmöglich ist, bestimmte Sachverhalte darzustellen. BPMN 2.0 ist ebenfalls mittlerweile soweit, eher aufgebläht zu wirken. Der offizielle Release der 2.0 Version ist für das dritte Quartal dieses Jahres geplant (jedenfalls wenn man Wikipedia glauben schenkt). In dem Buch wird trotzdem schon die überarbeitete Notation, inklusive neuer Symbole, vorgestellt. BPMN ist mir trotz aller Überladenheit ziemlich sympathisch, weil es nicht an kommerzielle Tools gebunden ist, wie das ewig hochgelobte ARIS, das in meinen Augen auch schon aufgrund der Tatsache dass es ereignisgesteuert ist, für übersichtliche Darstellungen gänzlich ungeeignet ist. Weiterhin bietet BPMN erstaunlich klare und simple Darstellungsformen für Fehler- und Ausnahmebehandlungen in Geschäftsprozessen. Exakt das, was ich brauche.
Der Autor des erwähnten Buches “BPMN 2.0 – Business Process and Notation” heißt Thomas Allweyer, kann gut schreiben (alles echt verständlich erklärt) und betreibt seinen eigenen Blog mit dem schönen Namen “Kurze Prozesse”. Und um endlich die Überschrift dieses Artikels zu klären: Er benutzt das gleiche WordPress-Theme wie ich. Geschmack hat er also auch.
Die Tage erreichte mich eine Nachricht bei Youtube von Mr. Meeble. Dabei handelt es sich um Musiker, die experimentelle, elektronische Musik zaubern. Ich hatte vor ein paar Monaten schon mal etwas von denen gehört und war damals schon positiv überrascht, bin dann aber irgendwie darüber hinweggekommen etwas zu posten. Diesmal tue ich es. Dass Mr. Meeble dabei knallhart gegen “No Ma’am”-Regel Nr 3 verstoßen (“Es ist falsch, Franzose zu sein!”) übersehe ich dabei mal großzügig.
I Fell Through:
Zugegeben, der Track ist mit über 7 Minuten ein bisschen lang geraten, dabei aber extrem chillig und daher optimal als Badewannen-Musik zu gebrauchen.
Mr. Meeble sind standesgemäß auch bei MySpace und Twitter. Facebook bestimmt auch, aber da bin ich nun mal nicht.