Archiv für Januar 2010


Dancing in the Dark

29. Januar 2010 - 11:08 Uhr

Ich hab mir gerade einen Kaffee geholt. Eine simple und schöne Tatsache, aber es kommt noch besser. Das Radio lief in der Küche und manchmal hat man beim Radiohören ja Glück und hört Musik und nicht das räudige Gequatsche unlustiger Radiomoderatoren. By the way, Radio ist das überflüssigste Medium, dass es meiner Meinung nach gibt. Es sei denn, man mag die aktuellen Charts, aber das sollte meinen Lesern vermutlich nicht passieren.
Zurück zur Hauptgeschichte. Ich bin also gerade am Kaffee eingießen, als ich “Dancing in the Dark” von Bruce Springsteen vernehme. Eigentlich nicht aufregend, aber trotzdem habe ich nach 14 Nanosekunden einen tierischen Ohrwurm und noch auf dem Weg die Treppe hoch lasse ich die Welt hören: “You can’t start a fire…. you can’t start a fire without a spark …”. Ein großer Moment.
Entgegen aller Vorstellungen der Gema, gebe ich den Titel bei youtube ein und werde fündig. Bruce’ Channel verrät mir, dass es Probleme gibt, seine Videos außerhalb der USA zu sehen (gemäß aller Vorstellungen der Gema), aber es sind genügend Treffer von Life-Auftritten vorhanden. Die Thumbnails zeigen allesamt einen Künstler, der sich selber den Namen “The Boss” verpasst hat, was in den 80er Jahrenvielleicht cool war, in Zeiten von Gewerkschaftsstreiks und Mindestlöhnen, Lohndumping und Kredithaien aber äußerst fragwürdig erscheint. “The Employee” klingt jetzt auch nicht sooooo super, was erklärt, dass viele aktuelle Künstler es einfach gar nicht erst versuchen, einen Spitznamen zu haben. Aber ich schweife ab. Ich durchsuche also weiter die Treffer bei youtube und dann sehe ich etwas, was mich ein wenig verwundert. Der oben genannte Song wurde von Amy McDonald gecovert. Ja, die Amy MacDonald, die uns Radio-Hassern vor ein paar Monaten die letzten Nerven auf Beifahrersitzen und Klamottengeschäften geraubt hat. Und die Amy MacDonald, die eigentlich immer noch nervt, weil alle ihre Songs genau klingen wie “efil eht si sihT” (falschherum gerschrieben, weil es ein Werk des Teufels ist).
Ich tue jetzt etwas, von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich es tue. Ich poste ein Video mit Amy MacDonald. Und sie taucht nicht nur darin auf, sie singt sogar. Irgendwann wird dieser Beitrag hier weg sein, denn irgendwann werde ich die Version wegen Amy MacDonald hassen. Derzeit empfinde ich es aber eine der gelungensten Interpretationen dieses Songs und als beitragswert.

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Alea iacta est

28. Januar 2010 - 13:14 Uhr

Ob ich glaube, dass in manchen Ländern schon Kleinkinder auf Leistung gedrillt werden? Nein!

Aber Spaß beiseite. Ich habe mich in den Rubiks Cube verliebt. Gestern hat mein Teilzeit-Autismus mir befohlen, den völlig verdrehten Zauberwürfel zu lösen, der schon ewig auf dem Fensterbrett in der Küche herumliegt. Youtube’s Anleitungen sind da ungemein hilfreich. Die normale Anfängerlösung hat bei mir am besten mit diesem dreiteiligen Video hier funktioniert, weil dort alle Eventualitäten ebenfalls verständlich erklärt werden, auch wenn sie bei dem Sprecher nicht auftauchen.
Zugegeben, sich die Algorithmen zu merken nervt. Aber die Belohnung durch die auftretende Ordnung an den Würfelflächen ist so zuckersüß, dass ich es dennoch auf mich nehme.
Kurzerhand habe ich nach einem neuen Würfel gesucht, weil der bestehende leider bei jeder Drehung hakt. In diesem Zusammenhang bin ich in diversen Online-Shops gelandet, die auch Speedcubing-Zubehör verkaufen. Speedcubing? Japp, das sind hammerkranke Kiddies (aber sympathische, bevor sich jemand beschwert), die versuchen, jede erdenkliche Art von Zauberwürfel (2×2, 3×3, 4×4, 5×5, Pyramide, Vieleck, etc) so schnell wie möglich zu lösen. Dabei springen bei den Profis Zeiten bis zu unter 10 Sekunden heraus. Das erfordert natürlich Training ohne Ende. Aber ist das nicht mal ein Hobby, das einen 15-jährigen sympathisch macht? Während andere Komasaufen, Killerspiele spielen (jaaaa, Riesen-Diskussion :-)) und stundenlang RTL2 gucken, beschäftigen sich Speedcuber mit ihrem Gehirn. Das ist super finde ich und zudem ist es eins der günstigsten Hobbies, die ich kenne, denn so ein Cube kostet unter 30 Euro. Also wenn ich mal Kinder haben sollte, blüht denen auch das Schicksal des kleinen Mädchens aus dem obigen Video. Nur halt nicht 114 Sekunden, sondern 11,4.

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Falsch verstanden

23. Januar 2010 - 10:05 Uhr

Ich habe vorhin den zweiten Teil von Dieter Wedels neuem Film “Gier” gesehen. In dem Film geht es um einen Hochstapler namens Dieter Glanz, der mit einem Investment eine 13-fache Rendite an seine Investoren verspricht. In Zeiten von Wirtschaftskrisen, bösen Bankern, Nullprozent-Finanzierung und Rettungsschirmen ist man soweit aufgeklärt, dass 1300 % Rendite misstrauisch machen. Diesen Fall hat es aber durchaus gegeben. Der Betrüger hieß damals Jürgen Harksen und hat mit seinen Versprechen ums große Geld die norddeutsche Prominenz um ca. 150 Millionen DM erleichtert.
Der Film erscheint wie eine Komödie. Zwar ist er in zwei Teilen zu langatmig, allerdings sind die Emotionen der Menschen nett gezeichnet, Die anfängliche Gier, über mittelfristige Schönrederei sich selbst gegenüber, alles richtig gemacht zu haben, bis zur puren Verzweifelung und Hoffnung, dass das Geld womöglich doch nicht weg ist. Sarkastisch wurde der Film für mich ab dem Moment, in dem ich gehört habe, dass es diesen Mann tatsächlich gegeben hat. Diese Tatsache zwang mich natürlich dazu, mal nach Jürgen Harksen im Internet zu suchen. Der Wikipedia-Artikel ist so la la, aber die weiterführenden Links beinhalten einen sehr amüsanten Artikel in der “Zeit”, der auch Details aus dem Prozess gegen Harksen offenlegt. Bei den Antworten der Zeugen musste ich das ein oder andere Mal schmunzeln.
Das Highlight sind aber eindeutig die ach so intelligenten Google-Ads unter dem Artikel. Nachdem in dem Artikel oft genug die Rede von völlig utopischen Gewinnspannen, Investments, Ölvorkommen, Wertpapieren, etc die Rede ist, erscheint darunter dann das folgende Bild. Sehr verlockend, oder?

artikel_unten

Im Anschluss an den Film gab es die Sendung Panorama, die auch gleich ein Interview mit Jürgen Harksen beinhaltete. Die etwa zehnminütigen Ausführungen von Harksen, sowie die zusätzliche Berichterstattung waren 13-Mal so interessant wie der Film. Der Mann wirkt extrem sympathisch, muss ich sagen. Hut ab!

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Heureka!

21. Januar 2010 - 18:45 Uhr

Schon in der Mittelstufe hat man das erste Mal Kontakt zum archimedischen Prinzip. Dieses besagt, dass die Auftriebskraft eines Körpers in einem Medium gleich der Gewichtskraft des von ihm verdrängten Volumens dieses Mediums ist. Das klingt jetzt kompliziert und deshalb hat sich die internationale Konferenz der lehrwütigen Physiklehrer eine sagenumwobene Geschichte zu diesem Prinzip ausgedacht. Die Geschichte schildert, wie ein nackter Grieche durch die Straßen rennt und “Heureka” brüllt. Zuvor war er in eine Badewanne gestiegen und hat festgestellt, dass wenn die Wanne komplett voll ist und er sich trotzdem reinsetzt, Wasser überläuft. Die Erkenntnis, dass es sich bei dem Volumen des übergelaufenen Wassers auch um das Volumen seines Körpers handelt, bringt ihn zur Eskalation. Gleich löst er auch noch die Frage um die Reinheit des Goldes, aus dem die Krone seiner Majestät gefertigt wurde. Der Vergleich der Volumina Wasser, die von Krone und einem gleichmassigen, reinen Goldbarren verdrängt wurden, bestätigen die böse Ahnung. Gemäß der Tatasache, dass die Dichte eines Köpers dem Verhältnis vom Masse zu Volumen entspricht, sieht jeder Zweitklässler: Die Krone ist mit leichterem Material gestreckt.

Gestern war ich im Schwimmbad und musste dort feststellen, dass Archimedes Prinzip (Archimedes ist der nackte Grieche) nicht immer so harmonisch zur Geltung kommt. Eigentlich bin ich sogar kurz davor zu beweisen, dass die Geschichte um Archimedes, die von der internationalen Konferenz lehrwütiger Physiklehrer in Umlauf gebracht wurde, eine reine Lüge ist. Der Anblick eines dicken Kindes, das vom Ein-Meter-Brett springt, schildert das Prinzip ebenso gut wie Kronen und Goldbarren, allerdings nicht so ästhetisch. Ich könnte mir vorstellen, dass Archimedes (falls es diesen überhaupt jemals gegeben hat) auch dicke Kinder im Schwimmbad gesehen hat, dann nackt auf die Straße gelaufen ist und einfach nur gebrüllt hat: “Boah, sind die fett”. Von wegen Heureka. Die Geschichte mit Goldbarren und Krone ist auch Mummpitz. Zu Archimedes kam lediglich eine Frau, die gefragt hat, ob ihr Kind schwere Knochen hat. Archimedes entsann sich seines Schwimmbad-Besuches und antwortete: “Nein, es ist einfach nur fett”.

Meine Zukunftsvision zu diesem Thema spielt im Jahre 2047. Unter die Menschen haben sich Cyborgs gemischt. Cyborgs gelten als niederes Volk, eine Zweiklassen-Gesellschaft zeichnet sich ab. Und für Kinder wird es im Schwimmbad gefährlich. Immer öfter sieht man am Beckenrand den Bademeister dickliche Kinder verprügeln und rufen “Hab ich dich, Blechfresse. Raus aus meinem Schwimmbad, du Kabelsalat”. Die riesige Fontäne, die das Kind beim Sprung vom Einer verursacht hat und die anschließende Tsunami-ähnliche Welle, die sich durchs Becken frißt, haben ihn vermuten lassen, dass das Kind ein Cyborg ist und sein Inneres aus Metall mehr wiegt als das Innere eines Humanoiden.
Ich bin ja gegen die Bildung von Zweiklassen-Gesellschaften und die Meinungen und rüpelhaften Äußerungen des Archimedes und des Bademeisters decken sich nicht mit meinen Ansichten zu diesem Thema.

Zu letzterem Thema (Cyborgs, nicht prügelnde Bademeister) auch noch mein Buchtipp: “Der Letzte seiner Art” von Andreas Eschbach.

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Das Trommelvolk

20. Januar 2010 - 13:57 Uhr

Bedingt durch die Schneefälle der letzten Tage bin ich in letzter Zeit öfter in den Genuß des öffentlichen Nahverkehrs gekommen. Wer öfter mal Bus fährt, weiß es längst: Fahrgäste in Bussen lassen sich herrlich kategorisieren. Zum einen wären da die Weisen. Die Weisen sind über 65 Jahre alt, kennen jede Haltestelle wie ihre Westentasche und haben dauerhaft Anspruch auf einen Platz. Wer einem Weisen den Platz verweigert, legt sich mit allen Weisen im Bus an. Ansonsten reden die Weisen nicht viel und besitzen eine Monats- oder Jahreskarte für die jeweilige Tarifzone, die sie seit ihrem Statuswechsel zum Weisen nicht mehr verlassen haben und auch nicht verlassen werden.
Die zweite Kategorie Fahrgäste beinhaltet die Gelegenheitsfahrer. Diese haben von allen drei Gruppen am wenigsten zu sagen, stellen dumme Fragen an den Busfahrer, wie zum Beispiel: “Fahren Sie über die Bahnhofstraße?” (alle Weisen verdrehen die Augen, wenn sie das hören) und fahren meistens Kurzstreckenticket. Gelegenheitsfahrer haben nicht im geringsten Anspruch auf einen Sitzplatz, finden nie den Drücker, den man betätigen muss, wenn man den Bus dazu bringen möchte, an der nächsten Haltestelle zu halten und verlieren im Bus sowieso gerne die Orientierung. Hört man den Busfahrer laut und entnervt sagen “Hier ist bitte nur Einstieg. Verlassen Sie den Bus bitte durch die hinteren Ausgänge”, so hat ein Gelegenheitsfahrer gerade mal wieder versucht, am vorderen Eingang des Busses auszusteigen.
Die Könige des Busses entspringen der dritten Kategorie. Man nennt sie das Trommelvolk. Ihr Wort ist Gesetz, wenn man es denn deuten kann. Niemand weiß, wie lange es das Trommelvolk schon gibt, wo es herkommt und was es für ein höheres Ziel verfolgt. Fest steht: Stammesmitglieder sind maximal 18 Jahre alt und beherrschen eine eigene Kommunikationsform. Sie geben sich dadurch zu erkennen, dass sie immer ganz hinten im Bus sitzen. Gelegenheitsfahrer und Weise betrachten sie mit Abscheu und strafen sie mit Gleichgültigkeit. Das Trommelvolk hat seinen Namen nicht etwa deshalb, weil es besonders musikalisch im Zusammenhang mit Trommeln ist, sondern weil seine Stammesanhänger einfach laut und hohl sind. Wie Trommeln halt.
Wenn ein Trommler (so der gemeine Singular) kommuniziert, brüllt er beispielsweise:

Ey, …, ey, …, Junge! Komm klar in deiner Welt, du Opfer. Gib mir dein Handy, du Mi******rt. Ich klatsch dir eine, du ***********.

Meistens bleibt es bei der Kommunikation unter Trommlern. Selten gibt sich ein Trommler dem Versuch hin, mit einem Weisen oder einem Gelegenheitsfahrer zu kommunizieren.
Und auch wenn das obige Beispiel für meine weiteren Ausführungen denkbar schlecht erscheint, so sei folgendes festgehalten. Drumspeak, oder auch Trommelsprache, zeichnet sich durch massive Wiederholung einzelner Wörter oder Laute aus. Garniert mit wüsten Beschimpfungen, stumpfen Forderungen oder einfach inhaltslosen Statements spricht man nahezu akzentfrei. Das Trommlervolk war eins der ersten Volksgruppen, die die Kommunikation per Handy realisierten ohne jemals Guthaben auf der Prepaidkarte zu haben (“Ey, …, ey, …, ey, … . Gib dein Handy, Junge. Guthaben is’ leer. Guthaben is’ leer. Ey, Guthaben is’ leer. ***********!”). Ich habe mich dementsprechend gefragt, wie ein Trommler eine SMS verfasst. Beschränkt auf 160 Zeichen bleibt kein Platz für Drumspeak. Mehr als eine SMS zu schreiben würde dem gemeinen Trommler zwar gefallen, allerdings seinem eh schon leeren Guthaben widersprechen. Also habe ich mich, bedingt durch die Tatsache, dass ich mich derzeit eh mit Syntaxfragen beschäftige, damit befasst, für die Trommler eine SMS-Syntax zu entwerfen. Diese Syntax ist stellenoptimiert, kommt also mit möglichst wenig Buchstaben aus. Die oben in Klammern verfasste Bitte um das Handy des Gegenüber umfasst genau 121 Zeichen. Obwohl sie locker in eine SMS passen würde, dient sie im folgenden zur Erläuterung von Drumspeak.
Wiederholungen werden in Drumspeak einfach durch einstelligen Variablen ersetzt. Dazu zählen wir einfach alle Wörter die sich wiederholen und listen sie auf. Natürlich dürfen es auch mehrere Wörter in Folge sein, die sich wiederholen.

  1. Ey, … (3)
  2. Guthaben is’ leer. (3)

Von dem vierten “Ey” können wir absehen, da es sich von den anderen “Ey”‘s unterscheidet, weil nicht ein Komma und drei Punkte folgen. In Drumspeak sieht obige Botschaft etwa wie folgt aus:

x=Ey, …;y=Guthaben is’ leer;{3|x|Gib dein Handy, Junge. 2|y| Ey, y. ***********!}

Nur noch 83 Zeichen. Wie wird’s gemacht? Im Header (also vor den geschweiften Klammern) sind die Substitutionen deklariert. “x” entspricht einem “Ey, …” und “y” einem “Guthaben is’ leer”. Um in Klarschrift zu übersetzen muss man nun einfach alle x und y im Body (innerhalb der geschweiften Klammern) mit dem entsprechenden Substitutionswert ersetzen. Nachfolgend muss man noch die Loops auflösen. Diese bestehen aus einer Zahl und dem Zeichen “|” alles zwischen den | | wird sooft wiederholt, wie es die Zahl davor angibt.
Ab wann lohnt es sich, ein Wort zu substituieren? Das hängt davon ab, wie oft sich das Wort wiederholt und wie lang es ist. Notwendig ist, dass die Substitution kürzer ist als die Klarschrift (S < K) Beispiel: Drei Sätze, die mit "Ich" anfangen. Danach kommt das Wort "ich" nie wieder vor.

K = 3 * Ich = 9 Buchstaben
S = x=ich;xxx = 9 Buchstaben

Lohnt sich also nicht. Warum?

Klar wird: Eine Substitution benötigt einmal die Variable (x = eine Stelle), ein Gleichheitszeichen (=) und ein Semikolon zur Trennung (;). Ebenfalls wird einmal das Wort in seiner vollen Länge benötigt (hier 3 Buchstaben). Seien Wortanzahl = a und Wortlänge = l dann ergibt sich:

S = (a + 3) + l

Der Loop ist in diesem Fall vorzuziehen. Ein Loop benötigt:

L = 3 + l, wenn die Anzahl der Wiederholungen unter 10 beträgt, ansonsten
L = 4 + l

L < K, ist in diesem Fall gegeben.

Fazit: Das Vermächtnis der Trommler

Drumspeak bietet viel mehr Möglichkeiten als nur verkürzte Botschaften per SMS. Wie man am obigen Beispiel sehen kann, können auch schon bei kurzen Botschaften bis zu einem Drittel der Kapazität gespart werden. Das bedeutet für Bücher und Zeitungen ein Drittel weniger Seiten (eher mehr als ein Drittel, weil es mehr Wiederholungen gibt) und für E-Books ein Drittel weniger Download-Kapazität. Für langweilige Vorträge ein Drittel weniger Powerpoint-Charts, etc. und für schwachsinnige Blog-Einträge ein Drittel weniger Platz.
Drumspeak ist ein wichtiger Faktor um die Europäischen Umweltrichtlinien bis 2040 einzuhalten, weil es Ressourcen schont (Bäume), Energie (Server zum Übertragen von Daten benötigen Energie) und Zeit (kürzere Vorträge).

Learn Drumspeak. Communication 2.0.

Wenn man jetzt das nächste mal einen Trommler sieht, wie er mit leerem Blick und offenem Mund in die Gegend starrt, weiß man, dass er gerade seine nächste Botschaft in Drumspeak übersetzt.

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