Einen guten Rutsch!
31. Dezember 2009 - 12:00 Uhr2 + 2 = 5 wünscht allen seinen Lesern einen guten Rutsch in das Jahr 2010! Mögen alle eure guten Vorsätze mindestens zwei Wochen lang halten, denn auch das ist schon ein Erfolg :-)
2 + 2 = 5 wünscht allen seinen Lesern einen guten Rutsch in das Jahr 2010! Mögen alle eure guten Vorsätze mindestens zwei Wochen lang halten, denn auch das ist schon ein Erfolg :-)
Es gibt diverse Schauspieler, die die Welt einfach nicht braucht. Einer davon ist Lorenzo Lamas. “Bekannt” ist er durch die Serie Renegade geworden, die zwischen 1992 bis 1997 produziert wurde. Über die Handlung von Renegade kann ich hier leider nicht viel sagen. Ich vermute aber, der Sprecher im Vorspann fasst die Handlung der insgesamt 110 ausgestrahlten Folgen gut zusammen.
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Mitte 2009 hat Lorenzo Lamas wieder in einem sehr überzeugend klingenden Film mitgespielt. Es handelt sich laut der englischen Wikipedia um ein “Disaster Movie”. Wie das genau gemeint ist, ist wohl Auslegungssache. Der Titel spricht aber Bände: “Mega Shark vs. Giant Octopus”. Einzelne Szenen und Trailer kann man sich bei youtube ansehen. Oscarreif ist aber irgendwie anders.
Trailer:
Besonders zu beachten sind die letzten Sekunden mit dem Flugzeug. Das ist von allen Ausschnitten meine absolute Lieblingsszene und die gibt’s hier auch noch mal in lang.
Ich bin vorhin mit dem Problem der fachgerechten Entsorgung eines Weihnachtsbaums konfrontiert worden und kann nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Um mehrdeutigen Auslegungen des Begriffs “fachgerecht” in diesem Zusammenhang entgegenzuwirken: fachgeregt entsorgt ist ein Baum dann, wenn er
(a) sich nach der Entsorgung außerhalb des eigenen Wirkungsbereichs (besser bekannt als “bloß weg damit”) befindet und
(b) während des Bewegens nach außerhalb des eigenen Wirkungsbereichs keine einzige Nadel verliert, so dass man nicht Staub saugen oder fegen muss.
Man kennt in diesem Zusammenhang die alte Werbung einer großen schwedischen Möbelkette, die zeigt, wie die Schweden nach dem Julfest ihre Bäume einfach aus ihren Fenstern werfen. Das ist eine lustige Entsorgungsart, aber mit der deutschen Justiz nicht zu vereinbaren. Außerdem kollidiert sie mit obiger Anforderung b, da der Baum in den unteren Astreihen meist einen größeren Durchmesser hat als ein durchschnittlicher Fensterrahmen, so dass etliche Nadeln einfach abfallen würden.
Man muss dazu wissen, dass das konkrete Objekt, also der Baum meiner Eltern, ein Opfer der kasachischen Nordmannstannen-Zuchtkunst ist. Dabei ist weniger der Baum das Problem, als die lange Reise, die er nach dem Schlagen zurücklegt. Denn bereits auf dieser Reise beginnt er zu nadeln wie Hölle. Das fachgerechte Entsorgen dieses Objektes nach Weihnachten erfordert also etwas mehr Einfallsreichtum als sonst.
Vorschlag 1 – Sarkophargus
Meinen ersten Vorschlag habe ich “Sarkophargus” genannt. Er ist von der Reaktor 4-Lösung in Tschernobyl inspiriert und funktioniert wie folgt. Es gibt eine Ummantelung um den Baum. Leute, die sich für Volumenoptimierung interessieren, wählen eine zylinderförmige Lösung, die sich in einem Stück über den Baum stülpen lässt und mit dem Boden eben abschließt. Weiterhin gibt es Isolationsmaterial. Das ist das Material, was man dann in die Ummantelung kippt und das dann aushärtet. Meine Empfehlungen sind Beton oder Kunstharz. Leute, die keinen Kran zur Verfügung haben, wählen eher schaumartige Lösungen, wie etwa Füllschaum. Nach Aushärtung des Isolationsmaterials kann der Baum mitsamt der Ummantelung einfach abtransportiert werden. Großer Vorteil dieser Methode: Eventuell schon abgefallene Nadeln werden mit dem auf dem Boden ankommenden Isolationsmaterial mit aufgenommen.
Vorschlag 2 – Folie
Der Grundgedanke von Vorschlag 2 ist dem Sarkophargus ähnlich, allerdings nicht so kostspielig, dafür aber auch ziemlich unspektakulär. Eine zylinderförmige Kunststofffolie, deren Durchmesser größer ist als der doppelte Radius des längsten Astes, wird über den Baum gespannt, so dass Spitze und Stumpf sich innerhalb dieser Folie befinden. Nun wird die Folie oben und unten zugeschnürt. Der Baum kann einfach abtransportiert werden und keine Nadel berührt die heiligen Böden der eigenen Behausung.
Ich hatte natürlich noch bessere Vorschläge, die aber teils aus moralischen Gründen abgelehnt wurden und teilweise, weil sie unserer Zeit einfach noch zu weit voraus sind.
Zu den moralisch bedenklichen Lösungen gehört die sogenannte Hindenburg-Lösung, also die Einleitung von gasförmigem Wasserstoff in das heimische Wohnzimmer mit anschließender Fernzündung. Weiterhin gehört dazu die atomare Sprengung. Hier ist besonders der zeitliche Vorteil zu beachten, denn nach Absprache mit den Nachbarn lassen sich innerhalb weniger Sekundenbruchteile beliebig viele Bäume innerhalb eines mehrkilometrigem Radius verdampfen.
Meine Lieblingslösung gehört aber zu den derzeit physikalisch unmöglichen Varianten. Sie liegt in der Annihilation, also dem Zusammenbringen von Materie (Weihnachtsbaum) mit der equivalenten Dosis Antimaterie. Der Kontakt würde dazu führen, dass (Kernphysiker halten sich jetzt bitte die Augen zu) die beiden sich gegenseitig aufheben und einfach verschwinden würden. Grundprobleme bestehen derzeit im Dasein und dem Transport von Antimaterie. Ich halte dieses Problem aber für lösbar in naher Zukunft.
Ich freue mich auch über kreative und unkreative Vorschläge hier in den Kommentaren eurerseits.
Man kennt diese Videos, die jedes Jahr zu Weihnachten per Email durch die Lande ziehen. Von denen hat man dann etwa hundert Stück im Posteingang und am 27.12. wird dann alles wieder gelöscht. Nicht mit mir. Ich bin einer der von denen, die die 4,99 Dollar bezahlt haben und das Ergebnis ist unten zu betrachten. Im Sinne meiner Anonymität kann ich natürlich nicht ein richtiges Foto verwenden, aber ich habe einen würdigen Ersatz gefunden. Nicht vom Aussehen her, meine ich natürlich. Wobei es eigentlich echt ganz cool aussieht. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Evergreens sind Songs, die jedem in jedem Zustand gefallen und dazu gehört auch der folgende Beitrag. Dem “jungen” Leser ist der Song eventuell erst durch Fight Club aus der finalen Szene bekannt, in der die Hochhäuser einstürzen und Edward Norton recht überzeugend klarstellt “You met me in a very strange time in my life”. Im Original von den Pixies und anschließend durch Placebo verfeinert (dafür köpfen mich vermutlich Pixies-Fans) ist “Where is my mind” solch ein Evergreen. Er geht ins Ohr, kommt nicht wieder hinaus und wenn man ihn mitsummt, geht es anderen auf die Nerven.
Quel dernière chanson:
Okay, hier noch der Link zum Original und zu der ergreifenden finalen Szene aus Fight Club.