In den meisten Fällen jedenfalls. Ich habe gestern zwei Links in die Seitenleiste hinzugefügt. Einer davon führt zu Nerdcore und dort ist gerade ein Beitrag zum “No Nose, no Eyebrowes”-Contest verlinkt. Ziel ist es, durch Bildbearbeitungssoftware, Prominenten auf Bildern die Nase und die Augenbrauen zu entfernen. Der Sinn dieser Aktion ist dabei fraglich, doch das ist ja recht oft so.
Fakt ist aber, dass da extrem lustige Bilder herauskommen. Und während ich so durch die Bilder scrollte und dabei Bruce Willis, Barack Obama, Clint Eastwood und Co auslachte, stolperte ich über eins meiner Lieblings-Antlitze… jenem von Björk. Das modifizierte Foto zeigt auch sie ohne Nase und Augenbrauen, jedoch sieht es bei ihr nicht lächerlich oder merkwürdig aus, sondern fast normal. Jedenfalls habe ich mich nicht groß gewundert. Könnte daran liegen, dass sie im Gegensatz zu anderen Sternchen extrem verkleidet und geschminkt ist, denn es handelt sich um ein Foto aus der Volta-Zeit, das Foto ist im Booklet enthalten. Diese Frau kann sich einfach sehen lassen, egal, welche Teile des Körpers ihre gerade fehlen.
Am gestrigen Sonntag habe ich eine kleine Fahrradtour mit meinen werten Eltern unternommen. Geplant war eigentlich nur die Fahrt in Richtung Celle (etwa 22 km) und dann nach eine kurzen Aufenthalt die Fahrt zurück mit dem Zug. Aber es kommt ja immer ganz anders als man denkt.
Die ersten 10 km sind eigentlich kein Problem gewesen. Unsere erste kleine Verschnaufpause machten wir am Sportflugplatz in Ehlershausen, wo ich eine kleine Maschine beim Landen filmen konnte (ja, ich weiß, Handyvideos haben eine schlechte Qualität). Als ich das Video zuhause ansah wollte ich es schon löschen, doch dann kam mir eine gute Idee. Mit dem Outro des Songs “Just (Do It To Yourself)” von Radiohead hinterlegt (wozu es übrigens ein grandioses Musikvideo gibt), könnte das fast eine Szene aus einem James Bond-Film sein. Gesagt, getan. Und das Ergebnis ist grandios. Wie viel Stimmung man mit einem Schnipsel Musik in ein sonst superlangweiliges Video bekommt, ist erstaunlich. Man wartet förmlich darauf, wie 007 aus dem Heck der Maschine springt, das Flugzeug auf dem Rollfeld zerschellt und explodiert und Halle Berry anschließend mit oder ohne Badeanzug dahergeschlendert kommt. Passiert aber alles nicht. Das Video gibt’s hier trotzdem zu sehen:
Die Tour ging weiter über den Kurfüstendamm. Ja, der heißt so, auch wenn es nur ein kleiner Waldweg im Norden von Ehlershausen ist. Ab dort wich nämlich unsere geplante Route von der Ausschilderung ab und wir beschlossen den Schildern nachzufahren. Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Die Fahrt führte uns “zielstrebig” nach Dasselsbruch und von dort ins Nirgendwo. Die am Anfang noch vorhandene Ausschilderung in Richtung Celle fehlte später einfach, was den erfahrenen Nautiker eventuell kalt lässt, uns jedoch hart in Schwierigkeiten brachte, da wir uns nur noch an Bahnlinien, Bushaltestellen und Ortsnamen (wenn man denn je von den Orten gehört hat) orientieren konnten.
Schließlich landeten wir dann mit ein bisschen Glück doch noch in Celle und Alles war gut. Die Irrfahrt kann man im folgenden Bild gut nachvollziehen:
Die Rückfahrt war mehr oder weniger harmlos. Nur der Teil vor Obershagen hat uns etwas verzweifeln lassen, da wir nicht genau wussten wo wir sind. Nachdem wir von einem Hund auf einem Bauernhof verjagt wurden, auf dem wir nach dem Weg fragen wollten, hat uns ein netter Autofahrer den Weg ins nächste Dorf erklärt. Dies war zum Glück ein uns bekanntes Dorf und wir haben leicht nach Hause gefunden. Aber das die Tour so ein Abenteuer werden würde, hätte ich nicht erwartet.
Man wundert sich ja über nichts mehr. Aber heute habe ich feststellen müssen, dass es doch noch freundliche … hmmm, Subjekte gibt. Gerade war ich dabei mir die TCP/IP-Kommunikation zwischen einer bekannten Internetseite und meinem Rechner anzusehen und analysierte die Pakete, als mir mein Capture-Programm folgenden Anblick bot!