Archiv für Juli 2009


An alle Staind-Fans

24. Juli 2009 - 14:18 Uhr

Ich dachte ja immer, Staind können nur “It’s been awhile” spielen und nun muss ich mich so überraschen lassen. Die Tage hab ich mal “Guitar Hero: Metallica” angezockt und gezwungenermaßen stolpert man da über die Originalversion des Songs “Turn The Page” von Bob Seger. Der ist an sich schon unschlagbar (obwohl ich das vergessen hatte und Gott sei Dank vom Florian daran erinnert wurde), aber nun bin ich bei youtube auf ein Staind-Cover gestolpert, dass genau meiner Vorstellung von diesem Song entspricht: Ein Mann, eine Gitarre.

Um euch das elendige Gequatsche von Howard Stern und Startschwierigkeiten mit dem Text seitens Staind zu ersparen, hier der interessante Teil des Videos ohne Bild:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Was bleibt? Die Tatsache, dass die Version von Metallica überflüssig und überladen ist!

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Fakten, Fakten, Fakten

23. Juli 2009 - 04:51 Uhr

Insgesamt finde ich Zeitungen ja ganz interessant. Zeitungsmeldungen sind zwar irgendwie nie aktuell, denn die Neuigkeiten kennt man ja meistens bereits aus der Tagesschau am Vorabend oder von größeren Medienportalen im Internet. Die normale Tageszeitung ist diesen Medien aber in anderer Hinsicht voraus. Denn erstens hat sie die Möglichkeit auf regionale Begebenheiten stärker einzugehen und zweitens macht sie die fehlende Information durch pures Entertainment wett, wie ich gleich näher erläutern werde. Ein weiterer Vorteil zum Fernsehen ist eventuell noch, dass der Tagesschausprecher seine Meldungen nur einmal verliest, während man eine Tageszeitung immer und immer wieder lesen kann. Gerade für Leute, die Informationen eher langsam aufnehmen ist das von großem Vorteil.

Zum Entertainment. Wie kommt so was eigentlich zustande? Man hat da immer dieses Bild aus der Focus-Fernsehwerbung im Hinterkopf (ich jedenfalls), wo der Mann mit den Haaren sagt: “Fakten, Fakten, Fakten und immer an die Leser denken”. So auch gestern in einer großen Hannoverschen Tageszeitung. Ich stelle mir das in etwa wie folgt vor.

Der Mann mit den Haaren sagt zu seinen drei Mitarbeitern: “Du da links, du besorgst irgendwas Attraktives für die Titelseite. Das wird der Aufmacher. Vielleicht irgendwas mit Brüsten oder so. Und ein Bild dazu. Du da in der Mitte, du machst eine knallharte Reportage über die zehn nervigsten Tiere. Aber nichts mit Einhörnern. Das müssen Tiere sein, die wirklich nerven. Und du da rechts, du kümmerst dich um den Anzeigen- und Merchandisingverkauf, damit wir morgen wieder so geniale Pläne schmieden können wie heute.”

Gesagt, getan. Der da links geht aus der Redaktion und versucht irgendwas mit Brüsten vor die Linse zu bekommen. Den Text dazu hat er sich schon vorher zurechtgelegt, der Fuchs. A propos: Der da in der Mitte recherchiert in allen ihm zugänglichen Quellen und einer spontanen, aber bestimmt repräsentativen Umfrage nach den zehn nervigsten Tieren, schließt dabei aber besonders Einhörner in der Auswahl aus. Seine Ergebnisse können sich bis kurz vor Redaktionsschluss schon sehen lassen. Nur noch ein Tier fehlt ihm, dann ist die “Top Ten der nervigsten Tiere” vollständig. Das wird ein voller Erfolg. Der da rechts hat derweil alle Hände voll zu tun. Auf drei Volksfesten gleichzeitig verkauft er Tassen, Schlüsselbänder und Mützen für jeweils zwei Euro. Den Händlern in der Umgebung dreht er nebenbei noch Anzeigen an.

Zu Redaktionsschluss treffen die vier sich wieder und weisen ihre Ergebnisse vor. Der da links hat leider in der kompletten Stadt keine Brüste gefunden und nur der Text wäre irgendwie lahm. Der Mann mit den Haaren findet das auch und zaubert als Ersatz einen Artikel aus seinem Sommerloch-Ordner. Über die “Top-Ten der nervigsten Tiere” von dem da in der Mitte ist er haltlos begeistert. Das hat die Welt noch nicht gesehen. Wenn er nicht schon so einen fiesen Standardaufmacher auf Seite eins hätte, dann wären es wohl die “Top Ten” gewesen. Der da rechts hat richtig viele Schlüsselbänder verkauft und so gehen die vier in die Druckerei und lassen ihr kreatives Endprodukt drucken. Bis auf der da links klatschen alle gegenseitig High Five und verabreden sich für den nächsten Morgen zur Besprechung.

Der nächste Morgen: Hannover erwacht. Der erste Blick nach dem Aufstehen gehört natürlich der Tageszeitung, denn die “Jungs aus’m Verlag” haben es einfach drauf. Erste Seite: “Gääääääähn, keine Brüste heute?”. Zweite Seite: Politik. “Ja ja, die Merkel, ne?”. Seite drei: Wirtschaft. Die 15 insolventen Unternehmen inklusive dem, in dem der Leser bis gestern angestellt war, lassen den Leser völlig kalt, denn er hat auf Seite vier rechts unten etwas erblickt, was er nie zuvor gesehen hat: Die “Top Ten der nervigsten Tiere”! Und das allerbeste ist, dass er genau wusste, wie die ersten drei Plätze belegt sind, weil das nämlich auch genau seine Hass-Tiere sind. Mücke, Eisbär und Wespe. Mücke und Wespe, weil sie beim Grillen ins Bier fliegen und Eisbär, weil der Asi mal überhaupt nichts im hannoverschen Öko-System zu suchen hat.

Trauriger Hintergrund dieses Beitrages ist, dass es diese Top-Ten tatsächlich so gegeben hat (und ja, die ersten drei Plätze waren genauso belegt).

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Die Macht des Windes

12. Juli 2009 - 14:12 Uhr

Aus gegebenem Anlass habe ich mir genauere Gedanken zu dem Zusammenspiel von Wind und Kaffee gemacht. So kann es ja durchaus mal passieren, dass man seinen Kaffee bei Wind und Wetter draußen auf einer Metallfläche abstellt. Kommt nun in einem ungünstigen Moment eine Böe hängt es nur noch von wenigen Parametern ab, ob die Tasse von der Metallfläche geschoben wird. Das Ganze wird zu einem Zusammenspiel aus Angriffsfläche und Haftreibung.
Bevor man seinen Becher also abstellt, sollte man kurz kalkulieren, ob das eine gute Idee ist. Nun kann eben diese Kalkulation aber recht aufwendig sein.

Hier lohnt sich der Besuch meines Blogs schon wegen folgendem Java-Applet. Nur noch die passenden Parameter eingeben und schon erhält man die Windgeschwindigkeit, bis zu der die Tasse gerade noch stehen bleibt. Das Parameter wie der cw-Wert der Tasse, sowie die Masse des Kaffees in Abhängigkeit des Füllgrades und der Tassenform mit kalkuliert werden, ist eine Selbstverständlichkeit.


Kompiliert in Java Version 1.6.0_13. Wissbegierige und Physikstudenten laden sich den Quelltext hier herunter. Für Verbesserungsvorschläge bin ich dankbar.

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Placebo – Battle For The Sun

8. Juli 2009 - 13:40 Uhr

Welch ein heroisches Album hat diese großartige Band da wieder veröffentlicht? “Battle For The Sun” ist ist das jüngste Album der Band um Brian Molko und wird von der Band selber als das notwendige Gegenstück zu “Meds” bezeichnet, dem Vorgängeralbum aus 2006. Das Album enthält 13 Titel, allesamt sehr rockig gehalten. Balladen, wie man sie zeitweise auf Alben aus der Vergangenheit der Band kannte, sind in der Form nicht zu hören. Das ist aber in Ordnung, denn die Melodie und die bekannte Melancholie sind wie immer stilgerecht verpackt worden und machen das komplette Album zu einem Genuss, sowohl für Dauerfans der Band als auch für Placebo-Neuhörer.
Dabei lässt sich sagen, dass es keinen Song gibt, der nicht gelungen ist. Einige Momente lassen einen aufhorchen und sich fragen: “Nanu, was sind das denn für neue Töne?”. So zum Beispiel beim Anfang des Songs “Julien”, der sehr elektronisch beginnt und in einem Feuerwerk von Genialität endet. Beim Hören späterer Alben stellt man aber schnell fest, dass dies kein neues Stilmittel ist. Es ist lediglich neu verpackt worden.
Melodisch ist “Battle For The Sun” sehr gut abgestimmt. Die Reihenfolge folgt einem schönen Spannungsbogen und enttäuscht nicht durch abrupte Wendungen oder zu experimentellen Einlagen. Es ist eins dieser Alben, deren Genialität man erst nach mehrmaligem Hören erkennt. Dann aber wird das Album sehr lange im Player bleiben.
Mit “Battle For The Sun” gibt es eine interessante Wendung. Steve Hewitt, der ehemalige Schlagzeuger ist gegen Steve Forrest eingetauscht worden. Diese volltätowierte Frohnatur lernt man auch auf der DVD näher kennen, die bei der Special-Edition des Albums beiliegt und die Aufnahmen zum Album dokumentiert. Für aktuell drei Euro mehr kann man diese Special-Edition erwerben und dieser Mehrpreis lohnt sich, wenn man etwas mehr über die Band und die Entstehung dieses großartigen Werks erfahren möchte.
Placebo gehen mit ihrem neuen Album auf Welt-Tournee und landen dabei gegen Ende des Jahres für sieben Termine in Deutschland.

Fazit: Album-Kauf lohnt sich, Konzert-Besuch sicher auch!

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Belkin N Wireless Stick unter Ubuntu Jaunty Jackalope

7. Juli 2009 - 22:08 Uhr

Für alle, die die Schmach des sich ewig neu verbindenden Network-Managers leid sind und nun mal eine vernünftige Netzwerk-Konfiguration zusammenbasteln wollen, hier meine bestens funktionierende Anleitung.

Vorab: Die Anleitung gilt für ein 32-Bit Ubuntu 9.04 “Jaunty Jackalope” und einem Belkin N Wireless USB Adapters (Modell F5D8053 v3). Zudem wird der Treiber ohne Network-Manager verwendet. Er wird durch einen Eintrag in die /etc/rc.local automatisch beim Booten geladen und ist schneller einsatzbereit als würde der Network-manager ihn laden. Zudem verwende ich eine normale WPA-Verschlüsselung (Router gibt leider nicht mehr her).

Das Befolgen der Anleitung erfolgt selbstverständlich auf eigene Gefahr.

Zuerst lädt man sich den korrekten Treiber herunter und zwar nicht von www.belkin.de, sondern den Chipsatz-Treiber für den verwendeten Chip, nämlich einen RT2870 von Ralink. Den bekommt man hier.

Das ist jetzt natürlich nicht irgendein sofort-funktionierender Treiber, sondern es sind ein paar Englisch-Kenntnisse, sowie ein bisschen Phantasie gefragt.
Den tarball einfach per Archivmanager auf dem Desktop extrahieren. Von hier wird zwar später kompiliert, allerdings kann das Archiv sowie der Ordner später einfach gelöscht werden.
Im Wesentlichen muss nur den Anweisungen aus der Datei “README_STA” gefolgt werden. Die sind allerdings zwischendurch etwas tricky.

Punkt 1 aus “README_STA” haben wir bereits erledigt, nämlich das Extrahieren des Archivs. Ist also abgehakt.
Punkt 2 besagt, dass wir Linux als “Target” in der makefile eintragen sollen. Kurzer Blick liefert: Das ist bereits getan. Wer das kontrollieren möchte: Das makefile befindet in unserem extrahierten Ordner ganz oben in der Struktur. Einfach mit gedit öffnen und nachsehen.

Punkt 3 fordert eine Entscheidung, ob wir den Treiber mit Network-Manager verwenden, oder ohne. Der wpa_supplicant wird in beiden Fällen verwendet. Wir entscheiden uns gegen den Network-Manager (der bei Verwendung EINES Netzwerkes im Haushalt eh nicht so viel Sinn macht). Man befehle folgendes per Terminal (ausgehend vom /home/user-verzeichnis und unter der Voraussetzung, der extrahierte Ordner befindet sich auf dem Desktop):

cd Desktop/2009_0521_RT2870_Linux_STA_V2.1.2.0/os/linux/

gedit config.mk

Voilà, wir sehen wirre Einstellungen, teilweise auskommentierte wirre Aussagen und verzweifeln fast. Brauchen wir aber nicht. Anhand der “README_STA” identifizieren wir leicht am Anfang der “config.mk” die folgenden Punkte:

#ifdef WPA_SUPPLICANT_SUPPORT
# Support Wpa_Supplicant
HAS_WPA_SUPPLICANT=n
#endif // WPA_SUPPLICANT_SUPPORT
#ifdef NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT
# Support Native WpaSupplicant for Network Maganger
HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=n
#endif // NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT

Wir stellen fest, dass beide auf “n” gesetzt sind. Das ist nicht in unserem Interesse. Wir schreiben bei HAS_WPA_SUPPLICANT=n lieber ein “y” anstelle des “n” (selbstverständlich ohne die Anführungszeichen).

Wir speichern die “config.mk” und haben Punkt 3 ebenfalls erledigt.

Nun wechseln wir per Terminal wieder in unseren Ordner

cd /home/Benutzername/Desktop/2009_0521_RT2870_Linux_STA_V2.1.2.0/

wobei “Benutzername” natürlich durch den eigenen Benutzernamen zu ersetzen ist.

Wir fangen nun an zu beten, denn jetzt gehts ans Kompilieren. Das macht man indem man jetzt im Terminal einfach

make

eingibt und Enter drückt. Millionen von Zeilen strömen durch das Terminal. Richtig gemacht hat man alles, wenn man hier nichts kapiert von dem was da steht. Falsch gemacht hat man es, wenn da irgendwas von “Error”, “Patch erforderlich” oder sonst irgendwas Nicht-Gutes steht. Da bei mir aber auch alles reibungslos geklappt hat, gehe ich davon aus, dass es bei euch auch geklappt hat.

Zurück in der README_STA-Datei stellen wir fest, dass wir nun eine Datei namens RT2870STA.dat in ein bestimmtes Verzeichnis kopieren sollen. Da wir aber Füchse sind, passen wir die Datei vorher vernünftig an, so dass wir das nachher nicht vergessen. Ein Öffnen der Datei RT2870STA.dat auf der obersten Ebene unseres Ordners per (vorausgesetzt wir befinden uns noch in dem Ordner)

gedit RT2870STA.dat

lässt es uns kalt den Rücken hinunterlaufen. Sehr viele Einstellungen, die uns nicht das Geringste verraten wollen. Aber keine Panik. Während meiner Versuche habe ich zufällig alle Einstellungen perfekt herausgefunden. Anpassen muss man nur folgende Werte:

CountryRegion=0
CountryRegionABand=7
CountryCode=DE
ChannelGeography=1
SSID=dernamedeinesnetzwerkesundzwarohneanführungszeichen
NetworkType=Infra
WirelessMode=0
Channel=6oder11jenachdemaufwelchemkanaldeinroutersendet
AuthMode=WPAPSK -->auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten
EncrypType=TKIP -->ebenso
WPAPSK=deinwlanpasswortinklarschriftohneanführungszeichen

Wer nicht weiss, wie er vor Jahren mal seinen Router konfiguriert hat, kann das per Befehl im Terminal herausfinden

iwlist scanning

liefert alle notwendigen Informationen hierzu.

Sind die oben genannten Zeilen der Datei “RA2870STA.dat” korrekt modifiziert, so kann sie geschlossen werden. Per

sudo cp RT2870STA.dat /etc/Wireless/RT2870STA/RT2870STA.dat

aus unseren Ordner ausgeführt landet sie nun an der perfekten Stelle zum Funktionieren. Wem das zu schwer ist, oder wer Probleme mit dem Kopieren per Terminal hat, gibt kurzerhand

sudo nautilus

ein und kann nun bequem alles per grafischer Oberfläche kopieren, wie gewohnt.

Ist die Datei an Ort und Stelle, wechseln wir wieder per Terminal in unseren Ordner:

cd /home/Benutzername/Desktop/2009_0521_RT2870_Linux_STA_V2.1.2.0/

und geben folgendes ein:

sudo make install

Daraufhin rattern ein paar Zeilen durch das Terminal und es sollten wiederum keine Fehlermeldungen zu sehen sein. Das war übrigens die eigentliche Installation des Treibers.

Nun müssen wir nur noch den wpa_supplicant konfigurieren und anschließend die /etc/network/interfaces anpassen. Dann sind wir schon fertig.

Ich gehe davon aus, dass der wpa_supplicant bereits installiert ist. Ansonsten erledigt dies

sudo apt-get install wpa_supplicant

oder offenbart uns wenigstens, dass es bereits installiert ist. Wir öffnen die Konfigurationsdatei des wpa_supplicant wie folgt:

sudo gedit /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

und tragen folgendes dort ein:

ctrl_interface=/var/run/wpa_supplicant
eapol_version=1
ap_scan=2
network={
ssid="dernamedeinesnetzwerkesinklusivederumschließendenanführungszeichen"
key_mgmt=WPA-PSK
proto=WPA
pairwise=TKIP
group=TKIP
psk="deinwlanpasswortinklarschriftmitumschließendenanführungszeichen"
}

Wichtig ist hierbei, dass die Einstellungen zu der vorhin konfigurierten “RT2870_STA.dat” passen. Ich kann hier also nicht auf einmal eine WEP-Verschlüsselung eintragen. Aber das sollte auch logisch sein.

Wir schließen den Texteditor (Speichern ist selbstverständlich) und öffnen per

sudo gedit /etc/network/interfaces

die interfaces-Datei.

Hier tragen wir nun folgendes ein:

#loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
#primary network interface
auto ra0
iface ra0 inet dhcp
wpa-conf /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf

Natürlich unter der Voraussetzung, dass DHCP (also automatische IP-Vergabe) beim Router eingestellt ist.

Auch hier speichern und schließen wir die Datei und freuen uns jetzt, dass wir fast fertig sind.

Feierlich geben wir noch folgendes in die Konsole ein:

sudo apt-get remove network-manager

sudo apt-get autoremove

und dann noch

sudo gedit /etc/rc.local

Es öffnet sich der Texteditor mit der Datei rc.local und dort tragen wir vor “System(0)” folgende zwei Zeilen ein:

insmod /lib/modules/2.6.28-11-generic/kernel/drivers/net/wireless/rt2870sta.ko

ifconfig ra0 up

Ebenfalls speichern und schließen.

Dann im Terminal

sudo reboot

eingeben und sich nach dem Neustart über die prompte Verbindung des Belkin Sticks freuen.

Viel Erfolg!

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