Kategorie: Musik


Sound of Silence

12. April 2010 - 12:44 Uhr

Über Evergreens hatte ich mich ja vor ein paar Wochen schon mal ausgelassen. Da gibt es noch ein paar mehr von und so musste ich heute feststellen, dass Emiliana Torrini (italienisch klingende Isländerin, die einem mit Buschtrommeln auf die Nerven geht) auch Songs covert. Unter anderem “Sound of Silence” von Simon & Garfunkel. Die Version lässt Vertreter aus der Zeit des Originals vermutlich sofort sterben. Erstens handelt es sich bei dem Song um eine Art Gral und zweitens ist die Interpretation duch Torrini stellenweise etwas sehr künstlich geraten. Dies hindert mich aber in keinster Weise, das Video hier zu posten. Ich mag nämlich Isländerinnen, die mit ihrem Akzent Englisch sprechen. Daher:

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Promohschn

27. Februar 2010 - 19:29 Uhr

Lokale Helden muss man unterstützen. Gestern ist die großartige Band Double U See im schönen Celtic Inn zu Burgdorf aufgetreten. Ein gelungenes Heimspiel in zwei Akten. Dank hochmodernster Digitalausrüstung konnte ich diverse Momente festhalten. Daher nicht lang schnacken, raus mit den Ergebnissen. Ein kleines Potpourri aus Fotos, gefolgt von einem Video mit einem meiner Lieblingssongs.
final

Mehr bewegtes Bild gibt es unter meinem youtube-Account.

Die Band ist über die Ära der Kindergeburtstagsauftritte längst hinweg. Ernstgemeinte Auftrittsanfragen leite ich natürlich gerne weiter.

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Mr. Meeble

1. Februar 2010 - 20:43 Uhr

Die Tage erreichte mich eine Nachricht bei Youtube von Mr. Meeble. Dabei handelt es sich um Musiker, die experimentelle, elektronische Musik zaubern. Ich hatte vor ein paar Monaten schon mal etwas von denen gehört und war damals schon positiv überrascht, bin dann aber irgendwie darüber hinweggekommen etwas zu posten. Diesmal tue ich es. Dass Mr. Meeble dabei knallhart gegen “No Ma’am”-Regel Nr 3 verstoßen (“Es ist falsch, Franzose zu sein!”) übersehe ich dabei mal großzügig.

I Fell Through:

Zugegeben, der Track ist mit über 7 Minuten ein bisschen lang geraten, dabei aber extrem chillig und daher optimal als Badewannen-Musik zu gebrauchen.
Mr. Meeble sind standesgemäß auch bei MySpace und Twitter. Facebook bestimmt auch, aber da bin ich nun mal nicht.

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Dancing in the Dark

29. Januar 2010 - 11:08 Uhr

Ich hab mir gerade einen Kaffee geholt. Eine simple und schöne Tatsache, aber es kommt noch besser. Das Radio lief in der Küche und manchmal hat man beim Radiohören ja Glück und hört Musik und nicht das räudige Gequatsche unlustiger Radiomoderatoren. By the way, Radio ist das überflüssigste Medium, dass es meiner Meinung nach gibt. Es sei denn, man mag die aktuellen Charts, aber das sollte meinen Lesern vermutlich nicht passieren.
Zurück zur Hauptgeschichte. Ich bin also gerade am Kaffee eingießen, als ich “Dancing in the Dark” von Bruce Springsteen vernehme. Eigentlich nicht aufregend, aber trotzdem habe ich nach 14 Nanosekunden einen tierischen Ohrwurm und noch auf dem Weg die Treppe hoch lasse ich die Welt hören: “You can’t start a fire…. you can’t start a fire without a spark …”. Ein großer Moment.
Entgegen aller Vorstellungen der Gema, gebe ich den Titel bei youtube ein und werde fündig. Bruce’ Channel verrät mir, dass es Probleme gibt, seine Videos außerhalb der USA zu sehen (gemäß aller Vorstellungen der Gema), aber es sind genügend Treffer von Life-Auftritten vorhanden. Die Thumbnails zeigen allesamt einen Künstler, der sich selber den Namen “The Boss” verpasst hat, was in den 80er Jahrenvielleicht cool war, in Zeiten von Gewerkschaftsstreiks und Mindestlöhnen, Lohndumping und Kredithaien aber äußerst fragwürdig erscheint. “The Employee” klingt jetzt auch nicht sooooo super, was erklärt, dass viele aktuelle Künstler es einfach gar nicht erst versuchen, einen Spitznamen zu haben. Aber ich schweife ab. Ich durchsuche also weiter die Treffer bei youtube und dann sehe ich etwas, was mich ein wenig verwundert. Der oben genannte Song wurde von Amy McDonald gecovert. Ja, die Amy MacDonald, die uns Radio-Hassern vor ein paar Monaten die letzten Nerven auf Beifahrersitzen und Klamottengeschäften geraubt hat. Und die Amy MacDonald, die eigentlich immer noch nervt, weil alle ihre Songs genau klingen wie “efil eht si sihT” (falschherum gerschrieben, weil es ein Werk des Teufels ist).
Ich tue jetzt etwas, von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich es tue. Ich poste ein Video mit Amy MacDonald. Und sie taucht nicht nur darin auf, sie singt sogar. Irgendwann wird dieser Beitrag hier weg sein, denn irgendwann werde ich die Version wegen Amy MacDonald hassen. Derzeit empfinde ich es aber eine der gelungensten Interpretationen dieses Songs und als beitragswert.

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Evergreens

22. Dezember 2009 - 01:18 Uhr

Evergreens sind Songs, die jedem in jedem Zustand gefallen und dazu gehört auch der folgende Beitrag. Dem “jungen” Leser ist der Song eventuell erst durch Fight Club aus der finalen Szene bekannt, in der die Hochhäuser einstürzen und Edward Norton recht überzeugend klarstellt “You met me in a very strange time in my life”. Im Original von den Pixies und anschließend durch Placebo verfeinert (dafür köpfen mich vermutlich Pixies-Fans) ist “Where is my mind” solch ein Evergreen. Er geht ins Ohr, kommt nicht wieder hinaus und wenn man ihn mitsummt, geht es anderen auf die Nerven.

Quel dernière chanson:

Okay, hier noch der Link zum Original und zu der ergreifenden finalen Szene aus Fight Club.

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