Es ist Zeit, dass ihr die Wahrheit erfahrt. Die Matrix gibt es wirklich. Wer den Film kennt, weiß was ich meine. Die echte Matrix simuliert allerdings nicht die vollständige Umgebung eines Individuums, sondern nur die Spielfilme, die aus Hollywood kommen. Ihr denkt, ihr habt den echten Sherlock Holmes Film gesehen? Falsch. Im echten Sherlock Holmes spielt nicht mal Robert Downey Jr. mit. Und das Cover des Films sieht auch ganz anders aus. Nämlich so.
Quelle: imdb.com
Ja, das sieht auch gleich viel authentischer aus. Der treue Leser denkt jetzt, ich hätte da irgendwie zu viel am Grafikprogramm herumgespielt. Stimmt aber nicht. Das ist eine ernstzunehmende Verfilmung der Abenteuer des englischen Detektivs. Verantwortlich für das Werk ist die allseits bekannte Produktionsfirma “The Asylum”, die unter Anderem auch schon für “Mega Shark vs. Giant Octopus” verantwortlich war. Ich berichtete darüber.
Leider habe ich diese “Interpretation” von Sherlock Holmes noch nicht gesehen, daher interessiert mich, was die Leser von imdb.com darüber schreiben. Ein paar Impressionen:
“The miscasting of Ben Syder [...] in the role of such an iconic and beloved British literary figure as Sherlock Holmes, is the mistake of monstrous proportions that murders this film. [...].I can only assume that his mum is the director and that’s how he got the job.”
– Aviva auf imdb.com (Link zur Rezension) –
“I never understood where the brother got the money to build the sea monster, or if he built his robot girlfriend. Instead of spending all the budget on special effects that didn’t add much to the movie as a whole, they should have invested more in the staging.”
- bogigal auf imdb.com (Link zur Rezension) -
“Bad cast, silly plot, poor script and a complete waste of time.”
– kjruk auf imdb.com (Link zur Rezension) -
Okay, zugegebenermaßen sind dort auch gute Rezensionen zu finden. Bei genauerem Durchlesen erscheinen die jedoch eher ironisch gemeint. Die Produktionsfirma hat natürlich noch viele andere Streifen am Start. So zum Beispiel Paranormal Entity, 100 Million BC, The Day The Earth Stopped, Transmorphers und Frankenstein Reborn. Die Ähnlichkeiten der Titel zu denen anderer größerer Hollywood-Produktionen ist sicher nur Zufall.
Natürlich habe ich mir, als Freund des C-Movies, vorgenommen alle diese Filme zu sehen. Sobald ich das getan habe, werde ich hier ausführlich darüber berichten.
Ich habe vorhin den zweiten Teil von Dieter Wedels neuem Film “Gier” gesehen. In dem Film geht es um einen Hochstapler namens Dieter Glanz, der mit einem Investment eine 13-fache Rendite an seine Investoren verspricht. In Zeiten von Wirtschaftskrisen, bösen Bankern, Nullprozent-Finanzierung und Rettungsschirmen ist man soweit aufgeklärt, dass 1300 % Rendite misstrauisch machen. Diesen Fall hat es aber durchaus gegeben. Der Betrüger hieß damals Jürgen Harksen und hat mit seinen Versprechen ums große Geld die norddeutsche Prominenz um ca. 150 Millionen DM erleichtert.
Der Film erscheint wie eine Komödie. Zwar ist er in zwei Teilen zu langatmig, allerdings sind die Emotionen der Menschen nett gezeichnet, Die anfängliche Gier, über mittelfristige Schönrederei sich selbst gegenüber, alles richtig gemacht zu haben, bis zur puren Verzweifelung und Hoffnung, dass das Geld womöglich doch nicht weg ist. Sarkastisch wurde der Film für mich ab dem Moment, in dem ich gehört habe, dass es diesen Mann tatsächlich gegeben hat. Diese Tatsache zwang mich natürlich dazu, mal nach Jürgen Harksen im Internet zu suchen. Der Wikipedia-Artikel ist so la la, aber die weiterführenden Links beinhalten einen sehr amüsanten Artikel in der “Zeit”, der auch Details aus dem Prozess gegen Harksen offenlegt. Bei den Antworten der Zeugen musste ich das ein oder andere Mal schmunzeln.
Das Highlight sind aber eindeutig die ach so intelligenten Google-Ads unter dem Artikel. Nachdem in dem Artikel oft genug die Rede von völlig utopischen Gewinnspannen, Investments, Ölvorkommen, Wertpapieren, etc die Rede ist, erscheint darunter dann das folgende Bild. Sehr verlockend, oder?
Im Anschluss an den Film gab es die Sendung Panorama, die auch gleich ein Interview mit Jürgen Harksen beinhaltete. Die etwa zehnminütigen Ausführungen von Harksen, sowie die zusätzliche Berichterstattung waren 13-Mal so interessant wie der Film. Der Mann wirkt extrem sympathisch, muss ich sagen. Hut ab!
Es gibt diverse Schauspieler, die die Welt einfach nicht braucht. Einer davon ist Lorenzo Lamas. “Bekannt” ist er durch die Serie Renegade geworden, die zwischen 1992 bis 1997 produziert wurde. Über die Handlung von Renegade kann ich hier leider nicht viel sagen. Ich vermute aber, der Sprecher im Vorspann fasst die Handlung der insgesamt 110 ausgestrahlten Folgen gut zusammen.
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Mitte 2009 hat Lorenzo Lamas wieder in einem sehr überzeugend klingenden Film mitgespielt. Es handelt sich laut der englischen Wikipedia um ein “Disaster Movie”. Wie das genau gemeint ist, ist wohl Auslegungssache. Der Titel spricht aber Bände: “Mega Shark vs. Giant Octopus”. Einzelne Szenen und Trailer kann man sich bei youtube ansehen. Oscarreif ist aber irgendwie anders.
Trailer:
Besonders zu beachten sind die letzten Sekunden mit dem Flugzeug. Das ist von allen Ausschnitten meine absolute Lieblingsszene und die gibt’s hier auch noch mal in lang.
Ich probiere Film- oder Musikkritiken immer nicht so ernst zu nehmen. Wie auch meine Eigenen hier im Blog folgen sie immer einer gewissen Subjektivität und verlieren so an Wert. Das lässt sich ja irgendwie auch gar nicht vermeiden. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich Kritiken nicht lese. Und selten habe ich so eine erstaunlich hohe Zahl an schlechten Kritiken gelesen, wie zu dem neuen Film mit Megan Fox, Jennifer’s Body.
Über Megan Fox’s Schauspieltalent kann man wahrlich streiten. Eigentlich hat sie in den zwei Teilen Transformers immer nur gut ausgesehen. Heiratsfähig wurde ihre Filmrolle Mikaela für den männlichen Zuschauer dadurch, dass sie sich mit Motoren auskennt, Autos knacken kann und vergleichsweise schnell akzeptiert, dass sich ihr spackiger Schulkollege mit Riesenrobotern angelegt hat. In “Bekenntnisse einer High School-Diva” kann ich ihr Talent hier nicht beurteilen. Dazu müsste ich ja zugeben, den Film gesehen zu haben. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass ich mir Megan Fox recht gerne ansehe, ohne große Erwartungen in ihr Talent zu setzen.
Auch für die Rolle in Jennifer’s Body muss sich Megan Fox nicht erhoffen, für den Oscar nominiert zu werden. Ihr Talent besteht zweifelsohne darin, leicht bekleidet durch den Film zu tänzeln. Da dies auf Dauer langweilig wird, wurde noch eine Szene mit lesbischen Kuss dazwischengepackt, die zwar unfassbar fehl am Platz ist, den Film jedoch erträglicher macht. Sie ist aber immer noch weit entfernt von dem, wofür www.filmstarts.de sie bezeichnet, nämlich als “lesbische Zungenkuss-Orgie” und sollte nicht das entscheidende Kriterium für einen Besuch dieses Films sein.
Abgesehen von Megan Fox spielen da auch noch ein paar andere Schauspieler mit, die aber auch nicht wirklich überzeugen. Besonders sticht da die Szene mit der Opferung hinaus, bei der ich tatsächlich bis zum Schluß dachte, es wäre eine Parodie auf irgendwas, bis mir klar wurde: Das war ernst gemeint und muss dementsprechend auch so im Drehbuch gestanden haben.
Man kann die “Handlung” auf Wikipedia nachlesen, daher wiederhole ich sie hier nicht. Es sei soviel gesagt. Megan Fox wird zu einem menschenfressenden Dämon, weil sie keine Jungfrau mehr ist, obwohl sie das gegenüber der unbekannten Indie-Rockband behauptet hat. Die Band verspricht sich von der Opferung einer Jungfrau Reichtum und Berühmtheit.
Ich würde gerne mehr zu der Handlung schreiben, muss aber gerade traurigerweise feststellen, dass es das schon war. Nicht in allen Details, aber immerhin soviel, dass man jetzt tatsächlich nicht mehr ins Kino zu gehen braucht. Wenn dies hier gerade ein Cinemaxx-Mitarbeiter liest, fände ich es auch sehr kulant zu veranlassen, dass mir meine 6,50 Euro wiedergegeben werden.
Für Ästhetikfreunde gibt es eine Restchance. Rein von der Stimmung ist die Szene im alten Schwimmbad nicht schlecht gemacht. Megan Fox im blutgetränkten Brautkleid, zugewurzelte Fenster und Türen und eine fieser Grünstich durch das beleuchtete, modrige Wasser, so wie das an die Wand geschmierte Wort “Hopeless” hätten mich ohne Ton eventuell in romantische Stimmung versetzt. Mit Ton war es eine Farce.
Tipp: Einfach mal Geld sparen und warten, ob er jemals ins Free-TV kommt.
Dieser Teil von Gehiiiiirn beschäftigt sich mit der Filmreihe “Resident Evil”. Behandelt werden ausschließlich die Teile des Films mit realen Darstellern, also Teil 1 – 3.
Bei den Filmteilen handelt es sich um die Verfilmung des Computerspiels “Resident Evil” der Firma Capcom. Die Teile des Films erschienen 2002 (“Resident Evil”), 2004 (“Resident Evil: Apocalypse”) und 2007 (“Resident Evil: Extinction”).
Handlung
Ort des Geschehens ist Raccoon City, eine Stadt in der die Umbrella Corporation ihren Hauptsitz hat. Diese Firma ist ein mächtiger Konzern, der Produkte für das Alltagsleben herstellt, aber auch Waffenproduzent ist.
In einem unterirdischen Labor von Umbrella, dem Hive, wird ein Virus freigesetzt. Es handelt sich um das T-Virus, welches tote Zellen reanimiert und so Tote wiederauferstehen lässt.
In einer Villa in der Nähe von Raccoon City erwacht eine Frau namens Alice in der Dusche. Schnell merkt sie, dass sie sich mehr erinnern kann, was zuvor geschehen ist. Nachdem sie sich ein Überblick über die Lage geschaffen hat, wird das Haus von Sicherheitskräften gestürmt. Alice wird festgenommen, genau wie ein zweiter Mann, der sich in der Villa versteckt hat.
Die Sicherheitskräfte entpuppen sich als Mitarbeiter der Umbrella Corporation. Sie haben vor, den Hive zu öffnen und sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Während sie versuchen den Zentralcomputer, die Red Queen, abzuschalten, ergibt sich, dass auch Alice bei Umbrella angestellt ist. Sie hat versucht, den T-Virus illegal an dritte Personen zu übergeben, damit diese die schrecklichen Experimente der Umbrella Corporation an die Öffentlichkeit bringen. Allerdings wurde der Handel von einem weiteren Angestellten der Umbrella abgehört. Dieser will das T-Virus selber stehlen und verkaufen, da es sich um eine wertvolle biologische Waffe handelt. Dieser Mitarbeiter ist es auch, der zu Anfang das Virus im Hive freisetzt und eine letzte Probe des Virus stiehlt. Er befindet sich ebenfalls in der Gruppe, die sich nun in einer unangenehmen Lage befindet, denn die Wissenschaftler, die vor der Kontamination im Hive gearbeitet haben, sind nun hirnlose und hungrige Zombies. Diese dezimieren die Gruppe auf zwei Leute, Alice und Matt, welche wieder an die Oberfläche in die Villa gelangen. Matt hat sich in einem letzten Kampf schwer verletzt und ist infiziert. Noch während er mutiert, kommen weitere Leute in Schutzkleidung in die Villa. Sie beschließen Matt für Experimente zu benutzen und Alice in das Krankenhaus in Raccoon City zu bringen. Dort soll getest werden, ob sie ebenfalls infiziert ist.
Die Umbrella Corporation beschließt, den Hive erneut zu öffnen um nachzusehen, was geschehen ist. Es kommt zum GAU, denn das T-Virus bricht bei dieser Gelegenheit aus. Die Stadt wird durch Zombies überrannt. Nachdem Umbrella seinen Krisenstab zusammengerufen hat, unter dem sich auch Dr. Ashford befindet, verunglückt Ashfords Tochter, als sie von Mitarbeitern der Umbrella Corp. von der Schule abgeholt wird. Sie überlebt den Unfall, befindet sich jedoch inmitten von Raccoon City. Sie verbarrikadiert sich in der Schule.
Nachdem das Virus bis zur Stadtgrenze, der Ravensgate Bridge, vorgedrungen ist , bricht die Hölle aus. Alice erwacht im Krankenhaus. Nachdem sie sich bewaffnet hat, stößt sie auf eine Gruppe von Leuten, die sich in der Kirche eingeschlossen haben. Zusammen mit dieser Gruppe erhält sie den Auftrag von Prof. Ashford, seine Tochter Angela aus der Schule zu befreien. Als Gegenleistung bietet er, die Gruppe aus Raccoon City zu evakuieren. Die Gruppe, angeführt von Alice, spürt daraufhin tatsächlich Angela auf. Die Suche wird dadurch erschwert, dass Umbrella Corp. zwischendurch das Nemesis-Projekt aktiviert. Dies ist ein durch das T-Virus zur Kampfmaschine mutierter Mensch und somit eins der ersten Ergebnisse, wie das T-Virus als Waffe eingesetzt werden kann. Projekt Nemesis bekommt den Auftrag gegen Alice zu kämpfen, die ebenfalls durch Umbrella mit dem T-Virus kontrolliert infiziert wurde.
Nachdem die Gruppe um Alice Angela Ashford zum verabredeten Treffplatz gebracht hat, taucht dort der Verantwortliche für das Projekt Nemesis auf. Es kommt zur direkten, waffenlosen Auseinandersetzung zwischen Projekt Nemesis und Alice, die den Kampf knapp für sich entscheiden kann. Im letzten Moment erkennt sie Matt im Projekt Nemesis und lässt ihn, wenn auch stark verwundet, leben. Dieser revangiert sich, indem er die Gruppe in dem bereitstehenden Hubschrauber aus Raccoon City flüchten lässt und vor den herannahenden Angreifern verteidigt.
Kurz nachdem der Hubschrauber die Stadtgrenzen überflogen hat, kommt es zum nuklearen Atomschlag gegen Raccoon City. Umbrella Corporation bietet so der ausbrechenden Seuche Paroli. Der Hubschrauber mit Alice und ihren Leuten stürzt durch die Druckwelle ab. Zwei Stunden später landet ein weiterer Hubschrauber neben dem Wrack. Die Leiche von Alice wird abtransportiert. Sie wird in die Forschungslabors von Umbrella gebracht und regenieriert. Nachdem sie aus einem Tank geholt wurde, kann Alice sich mit zunehmender Zeit an die vergangenen Geschehnisse erinnern, flieht aus dem Labor und kann mithilfe ihrer Kumpanen flüchten. Doch Umbrella Corp. hat Alice zu Projekt Alice gemacht, einer lebenden Kampfmaschine.
Jahre später ist die Bevölkerung der Erde nahezu ausnahmslos infiziert. Umbrella Corp. exisitiert nach wie vor und versucht anhand von Antikörpern, die aus Alice-Klonen gewonnen werden, ein Antivirus zu erschaffen. Ziel ist es, den Zombies die Gier nach Fleisch zu nehmen und ihnen logisches Denken und Erinnerungsvermögen zurückzugeben, so dass sie keine Gefahr für nicht-infizierte Menschen darstellen.
Alice selber hat überlebt, und fährt mit einem Motorrad von Funkstation zu Funkstation, denn die Menschen kommunizieren über weite Distanzen mittlerweile nur noch über Funk. Sie entgeht der Umbrella Corp. dadurch, dass sie die Satellitenbahnen kennt und so der Überwachung entfliehen kann. Nach einiger Zeit stößt sie auf die Gruppe um Claire Redfield, die neben Carlos auch mit in dem Huschrauber saß, aber überlebt hat und fliehen konnte. Alice beschließt mit der Gruppe nach Alaska zu fliehen, denn dort soll das Virus noch nicht angekommen sein. Mittlerweile weiß aber auch die Umbrella Corp. um Alices Standort. Bei einem gescheiterten Versuch, Alice zu deaktivieren und zu entführen infiziert sich Dr. Isaac, bis dato leitender Forscher und Wissenschaftler der Umbrella Corp., mit dem T-Virus. Wieder in seinem Labor, spritzt er sich größere Mengen Antivirus-Serum, woraufhin er mutiert. Er setzt sich gegen seine Mitarbeiter zur Wehr, die ihn, aufgrund seiner eskalierten Aktionen, ausschalten wollen.
Alice beschließt den Hubschrauber zu entführen, mit dem Dr. Isaac versucht hat, sie zu fangen. Dazu muss sie in das Labor von Umbrella einbrechen. Dies gelingt und die restliche Gruppe flieht mit dem Hubschrauber. Alice besiegt in einem spektakulären Showdown den Dr. Isaac-Mutanten mithilfe einer ihrer eigenen Klone.
Die Umbrella Corp. hat ihren Sitz nach Tokio verlegt. Alice kündigt Vergeltung an. Dazu will sie Tokio mit allen von Dr. Isaac angefertigten Klonen stürmen. Und das sind viele.
Erfüllte Klischees
Ständig müssen geliebte Personen erschossen werden, nachdem sie zu Zombies geworden sind
Hauptdarstellerin raucht ausschließlich in den Szenen, in denen eine Zündquelle gebraucht wird, um Zombies in Brand zu stecken
In Städten mit Zombie-Ausbrüchen herrscht totale Verwüstung, alles brennt und Autos sind ineinander gerast.
Einer der Protagonisten opfert sich nach seiner Infizierung, um durch eine bestimmte Aktion möglichst viele Zombies mit in den Tod zu reißen
Eigene Meinung
Der Charme von Resident Evil liegt darin, dass die Story recht konsequent durchgezogen wird. Die Begründung der Entstehung der Zombies ist von Anfang an durch das T-Virus erklärt. So kommen interessante Differenzierungen zustande, wie zum Beispiel die Übertragung des Viruses auf Tiere, wie Hunde und Vögel. Aber auch der Gedanke, das Virus dazu zu nutzen, durch Mutationen an Menschen lebende Waffen zu produzieren ist ein interessanter Ansatz. Die skrupellose Durchführung, dargestellt durch die Umbrella Corporation und personifiziert durch Professor Isaac, schafft ein klares Feindbild.
Resident Evil lebt in seiner Stilistik von Schreckmomenten. Plötzliches Auftauchen von Zombies, aber auch harmlose Kreaturen, die Protagonisten durch ihre unerwartete Anwesenheit überraschen, sorgen permanent dafür, dass der Zuschauer erschrickt.
Weiterhin ist die Darstellung der Zombies hervorragend. Sie sehen ekelhaft aus, gehen in den Teilen 1 und 2 langsam bis schleppend, so wie es sich für Zombies gehört, und sind extrem beißfreudig.
Ein weiteres nettes Stilmittel sind die Mutationen, die sich von Zombies direkt unterscheiden und nichts Menschliches mehr an sich haben. Sie ähneln eher Reptilien und entstehen durch erhöhte Dosen des T-Viruses.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Hauptdarstellerin. Milla Jovovich spielt Alice so exzellent, dass es nur Begeisterung beim Zuschauer hervorrufen kann. Allein die Konsequenz, dass sie in allen drei Teilen Alice spielt, spricht ja schon für sie. Und den Dreh des vierten Teils hat sie auch zugesagt.
Wertung
Resident Evil bekommt kompromisslos 5 von 5 Gehirnen aufgrund fehlender negativer Kritikpunkte. Die Filme eignen sich hervorragend dazu, alle an einem Stück abends geschaut zu werden, sind aber ebenso einzeln wertvoll. Dies trifft insbesondere für den letzten Teil (Resident Evil: Extinction) zu, der Stilelemente aus “Mad Max”, “S.T.A.L.K.E.R.” und “Die Vögel” mischt.
Vorschau
Uwe Boll hat mit “House of the Dead” ein Werk geschaffen, dass seinem Können perfekt entspricht. Dies soll nächste Woche Thema der Serie “Gehiiiiirn” werden.