Blendermüll: Halo-Effekt

30. Juli 2010 - 14:29 Uhr

Mich fasziniert das Programm Blender, mit dem man 3D-Grafiken und Animationen erstellen kann. Das Programm ist Open Source (www.blender.org) und für alle Betriebssysteme verfügbar. Bis man seine ersten brauchbaren Ergebnisse erzielt, benötigt man einfach Zeit. Das liegt an dem Zusammenspiel der Komplexität und der Bedienung von Blender. Bei mir stellt sich oftmals der Effekt ein, dass ich mir vornehme etwas zu modellieren, dann geht etwas schief und zum Schluß sieht das Ergebnis zwar gut aus, ist aber in keinster Art und Weise das, was ich haben wollte.

Heute war der Halo-Effekt dran. Das Resultat ist hier zu sehen.

Download: 1920 x 1080 px (1,7 mb) oder Blender-Datei (0,3 mb)

Kommentieren » | Computer

Sauna, Haartrockner und Satelliten-TV

29. Juli 2010 - 21:50 Uhr

Wenn man bei Google Maps nach Orten sucht, findet man oft in der linken Navigationsspalte den Punkt “x Hotels in y”, wobei x die Anzahl der Hotels in der Stadt y beschreibt. Es handelt sich dabei um Werbeanzeigen von Hotels. Ich habe da vorher noch nie draufgeklickt. Heute habe ich es probiert.
Man landet auf Seiten wie www.topbookers.com oder www.booking.com. Die ortsansässigen Hotels werden in einer Liste aufgeführt unter der Angabe des Übernachtungspreises. Hat man sich ein Hotel ausgesucht, kann man sich die Details, wie Lage und Ausstattung näher ansehen und von dort aus auch gleich die Verfügbarkeit prüfen und gegebenenfalls buchen.

Aus Urlaubsreisen kennt man Hotelbeschreibungen. Meist sind besondere Attribute des Gasthauses aufgelistet. Zum Beispiel sind die Zimmer in den meisten Fällen mit einem Fernseher ausgerüstet. Ein Haartrockner ist auch oft vorhanden. Wenn den Hotelbetreibern nichts mehr einfällt, steht da gerne auch mal “Wandern”, was nicht unbedingt ein Attribut für das Hotel ist, sondern mehr eine Möglichkeit des Zeitvertreibs in der näheren Umgebung.

Heute habe ich mir bei Google Maps Wolfsburg angesehen und, wie erwähnt, mal die vorgeschlagenen Hotels betrachtet. Fasziniert von den markanten Preisunterschieden wollte ich das teuerste Hotel mit dem günstigsten Hotel anhand seiner Attribute vergleichen. Dort fiel mir ein Attribut auf, das ich so vorher noch nie gesehen hatte.


(Zum Vergrößern bitte ins Bild klicken)

Während man in letzter Zeit ja immer öfter das Attribut “WLAN” bei Hotelangaben liest, habe ich “Gay Friendly” noch nie gelesen. Natürlich habe ich als liberaler Mensch auch nichts dagegen, obgleich es mich ein bisschen verwundert hat. Man müsste eventuell vor Ort mal prüfen, wie sich das so auswirkt.
Natürlich habe ich geprüft, ob sich diese Angabe im Hotelbeschreibungsbusiness schon etabliert hat, musste aber erschrocken feststellen, dass ich die Angabe nur in diesem einen Hotel finden konnte. In Zukunft werde ich auf diese Angabe aber verstärkt achten. Oder mal bei einem Hotel anfragen, ob diese “Ausstattung” vor Ort gegeben ist.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

Was wurde eigentlich aus…?

23. Juli 2010 - 19:52 Uhr

Heute: Art Garfunkel

Nach dem Bruch mit Paul Simon im Jahre 1970 wurde es still um den Ausnahmekünstler der 60er Jahre. Heute ist er zeitgemäß als DJ unterwegs. Dabei beeindruckt er mit seinem Enthusiasmus und der ausgeprägten Freude, mit der er ans Werk geht.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

Ey, das war so geil…

24. Juni 2010 - 20:02 Uhr

Nur um den neuen Vuvuzela-Button auf Youtube zu testen, habe ich gerade nach Bienen-Videos gesucht. Der Titel “Bienen-Attacke” klang vielversprechend, stellte sich aber im Nachhinein als Farce heraus. Vermutlich sollte ein ähnlicher Hit produziert werden wie “Wo bist du mein Sonnenlicht” vor ein paar Jahren. Doch dann kam die Biene. Man höre selber.

Talent klingt anders. Ich empfehle, dieses Video direkt bei youtube zu sehen und den Vuvuzela-Button (kleiner Fußball am unteren Rand des Videos) sofort nach Start des Videos zu aktivieren, so dass man den Gesang nicht mehr hören kann.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

Buntes Speibsackerl

11. Juni 2010 - 18:08 Uhr

Die Österreicher nennen die beliebte Kotztüte aus dem Flugzeug Speibsackerl. Das begeistert mich fast noch mehr als der eigentliche Grund dieses Artikels, nämlich das folgende Bild

kotztuete

Ich weiß nicht, ob ich auf meinem vorletzten Flug die Kotztüte (so der deutsche Fachausdruck) überhaupt angeguckt habe. Dieses Mal war mir langweilig im Flugzeug, weil ich vergessen hatte, mir eine Zeitschrift mitzunehmen. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als die Speisekarte, das Bordmagazin (mit Victoria aus der Model WG!!!) und die Kotztüte zu betrachten. Eine Stunde lang. Und es hat sich gelohnt. Im Nachinein habe ich herausgefunden, dass das Sammeln von Air Sickness Bags durchaus ein anerkanntes Hobby ist. Es gibt verschiedenste Formen und Farben. Sogar von durchsichtigen Tüten habe ich gelesen. Ich frage mich, ob das aus Designgründen oder aus Faulheit realisiert wurde. Festzuhalten ist, dass die Ernsthaftigkeit der aufgedruckten Sprüche von Fernost bis nach Europa eher abnimmt (siehe Bild). Eine aktuelle Übersicht über internationale Sammler und deren Bestände findet man auf http://www.airsicknessbags.de.

Kommentieren » | Spaß und Ernst

« Ältere Einträge